Studieren ja – aber was und wo?

Studieren ja – aber was und wo?

Foto: Sowohl an der Katho (Bild) als auch an der Fachhochschule Münster wurden die Schülerinnen und Schüler vom Beruflichen Gymnasium für Gesundheit und Soziales sehr herzlich empfangen und umfassend informiert.

Wer ein Studium beginnt, muss dies nicht unbedingt an einer großen, unübersichtlichen, anonymen Universität tun. Welche anderen Möglichkeiten für ein Studium sich ganz in der Nähe eröffnen, konnten Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit und Soziales im Rahmen einer Exkursion nach Münster erleben.

Die Fachhochschule stellte einen auf das Profil des Beruflichen Gymnasiums zugeschnittenen Ausblick ihrer Studiengänge vor. Ein kleines Spiel, bei dem eine Zeichnung einer anderen Person so genau erläutert werden musste, dass diese sie nachzeichnen konnte, gab Anlass zur Reflexion, wie schwierig es sein kann, etwas zu erklären und deckte Neigung zum Lehramtsstudium auf. Mehrere Studierende hatten sich bereit erklärt, durch ihre Fachschaft zu führen und dabei von persönlichen Erfahrungen zu berichten. So staunten die Schülerinnen und Schüler über gut ausgestatteten Fachräume, von der Metallwerkstatt über das Lebensmittellabor bis zum Trickfilmstudio.

An der Katho (Katholische Hochschule) entsteht eine familiäre Atmosphäre durch die Beschränkung auf die beiden Studiengänge Soziale Arbeit und Heilpädagogik. War vielen am Anfang noch nicht ganz klar, was man sich darunter genau vorzustellen habe und worin genau der Unterschied besteht, konnte die Informationsveranstaltung hier Abhilfe leisten. Prof. Dr. Schäper nahm sich Zeit für alle Nachfragen, aber besonders in Erinnerung blieb wohl das vorangestellte Zitat: „Soziale Arbeit ist wie helfen, nur krasser!“ Mit Unterstützung einer Studentin führte Prof. Schäper durch die Einrichtung, so dass das Kennenlernen der Räumlichkeiten von Seminarräumen über Bibliothek, Mensa und Aufenthaltsräumen die Vorstellung, hier ein Studium zu beginnen, etwas greifbarer machte.

Bewerbungstipps von Profis

Bewerbungstipps von Profis

Bild: Schülerinnen des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit und Soziales mit ihren Lehrkräften Kristin Antemann (links) und Sylvia Sahl-Beck (3.v.r.) und den Referentinnen Ella Speckmann (2.v.r) und Anna-Lena Offers (rechts)

Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit und Soziales erhielten auf Einladung der Firma technotrans in Sassenberg Gelegenheit zu einem Bewerbungstraining. Neben einer Firmenbesichtigung gab es ganz praktische Tipps zum Verhalten in einer Bewerbungssituation, was zunächst theoretisch, aber auch im Rollenspiel eingeübt wurde. Diese Kenntnisse werden den Lernenden für die Zukunft sicher ein Gewinn sein.

Berufliche Möglichkeiten bei der Kreisverwaltung

Berufliche Möglichkeiten bei der Kreisverwaltung

Foto: Spannende Einblicke gab es bei einem Besuch des Rettungsdienstes

Berufliche Möglichkeiten bei der Kreisverwaltung

Eine Vielfalt interessanter Berufsmöglichkeiten aus den Bereichen Gesundheit, Soziales und Pädagogik entdeckten Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit und Soziales bei einem Besuch der Kreisverwaltung Warendorf. Polizei, Rettungsdienst und Verwaltung standen dabei im Zentrum. Vieles konnte angeschaut, angefasst und ausprobiert werden.  Durch die hervorragende Organisation und das hohe Aufgebot an Akteuren von Seiten des Kreises konnten die Schülerinnen und Schüler hier wertvolle Eindrücke gewinnen.