16. Februar 2026 | Allgemein: Was sonst noch los ist
Bild: Eine bunt gemischte Gruppe aus Neulingen und „Profis“: Die Schülerinnen und Schüler haben von der Schnee-Exkursion nach Südtirol auf vielfältige Weise profitiert
Zum vierten Mal startete das Paul-Spiegel-Berufskolleg im Januar zur Schnee-Exkursion, dieses Mal in das Skigebiet Klausberg im Ahrntal (Südtirol). Nach der Anreise über Nacht konnten sich am ersten Tag alle Beteiligten zunächst in der sehr ansprechenden Unterkunft und im Ort orientieren. Erstmalig probierten die absoluten Einsteiger und Einsteigerinnen in den Schneesport aber schon am Nachmittag das neue Sportgerät (Skier oder Snowboard) im Schnee aus, um erste Erfahrungen mit dem Material, mit dem Gleiten, dem Einsatz von Kanten und dem schönen kühlen Schnee zu machen. Diese Eindrücke erleichterten die Einteilung in die Ski- und Snowboardgruppen für den nächsten Tag.
Von den 54 Schülerinnen und Schülern, die von sechs Ski- und Snowboardlehrerinnen und lehrern der Schule betreut wurden, starteten die meisten ohne viele Vorerfahrungen in den Schneesport und konnten sich ausnahmslos weiterentwickeln. So fuhren alle am vierten Tag die lange Talabfahrt eigenständig und waren unter anderem um viele Gleiterfahrungen reicher, die sicher auch auf andere Sportarten übertragen werden können.
Die Profis unter den Schülerinnen und Schülern nahmen den einen oder anderen Tipp im Unterricht zur Verbesserung der Technik mit. Gleichzeitig konnten sie in den besonderen Aufgaben (Wechsel der Kantentechnik in Kurven oder im Formationsfahren) neue Dinge ausprobieren. Auch bei der Schulung von Lernenden mit wenig Erfahrung brachten sie ihr Wissen ein. Viele Aufgaben, die digital aufbereitet abends gezeigt wurden, sorgten für eine schöne Nachlese des jeweiligen Tages. Die Möglichkeit, abends in verschiedenen Spielrunden zusammenzusitzen, die Spiele der Handball-Herren am Fernsehen zu begleiten oder einfach die Erlebnisse des Tages zu besprechen, wurde gerne angenommen.
Eines der Highlights war der Rodelnachmittag, an dem es auf Leihschlitten immer wieder auf der mit 5 Kilometern längsten Rodelbahn im Skigebiet Klausberg ins Tal ging. Kein Vergleich zum Rodeln im Münsterländer Flachland.
Während dieser acht sonnigen Tage arbeiteten viele Schülerinnen und Schüler aus den unterschiedlichen Bildungsgängen immer wieder in verschiedenen Konstellationen auch in den Theoriephasen zum nachhaltigen Schneesport erfolgreich zusammen und erlebten eine schöne, intensive gemeinsame Zeit. So traten am Ende alle selbstbewusst und mit vielen positiven Eindrücken die fast 13-stündige Rückfahrt an.
Alle waren sich in der abschließenden Bewertung einig: „Das war eine gelungene SchneeExkursion!!“
9. Februar 2026 | Allgemein: Was sonst noch los ist
Bild: Schülerinnen und Schüler der Klasse IFK1 mit den Innosozial-Mitarbeiterinnen Natasha Mercy und Olga Vasileiadou (2. u. 3. v. li.)
Die Schülerinnen und Schüler der Internationalen Förderklasse IFK1 haben am Integrationsprojekt „Wie funktioniert Deutschland“ teilgenommen. Durchgeführt hat es an unserer Schule wieder der Fachdienst Integration der gemeinnützigen Gesellschaft Innosozial. Den Schülerinnen und Schülern wurde ein breites Spektrum an Themen angeboten und sie haben viel Neues kennengelernt über wichtige gesellschaftliche und soziale Strukturen. Es gab beispielsweise Workshops zum Übergang von Schule und Beruf, Demokratie und Gleichberechtigung. Zusätzlich führten Ausflüge und Besuche zu lokalen Anlaufstellen im Sozialraum Warendorf, wie die Stadtbücherei, das Landgestüt Warendorf, eine Frauen- und Männerberatungsstelle sowie das Religio Museum in Telgte. Die Schülerinnen und Schüler hatten viele Fragen und haben auf jeden Fall von diesem Projekt profitiert. Abteilungsleiterin Carolin Herbst und Schulsozialarbeiterin Pia Thomaszick bestätigten den Mehrwert des Projekts als wertvolle Orientierungshilfe für die Jugendlichen aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern. Das Projekt wird durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und unterstützt Neuzugewanderte im Kreis Warendorf.
5. Februar 2026 | Allgemein: Was sonst noch los ist
Bild: Schülerinnen der Klasse BW11A mit ihrem Entwurf für die Warenpräsentation
Dass modernes Visual Merchandising weit mehr ist als nur das bloße Auffüllen von Regalen, bewiesen die Schülerinnen und Schüler der Klasse BW11A der Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung am Paul-Spiegel-Berufskolleg. Im Rahmen eines Projektes mit kreativem Ideenwettbewerb im Wirtschaftsunterricht verwandelte sich das Klassenzimmer in ein Planungszentrum für Verkaufsstrategien. Die Aufgabe: Ein erlebnisorientiertes Verkaufsraumkonzept für die Modellfirma Deko4You zu entwickeln, das die Mitschüler nicht nur als Kunden, sondern als Gäste in eine inspirierende Wohnwelt entführt. Die beeindruckenden Ergebnisse wurden schließlich im „Markt der Möglichkeiten“ präsentiert.
Im Zentrum der Konzepte stand die Frage, wie die vielfältigen Dekorationsartikel von Deko4You – von modernen Wohnaccessoires bis hin zu saisonalen Highlights – emotional inszeniert werden können. Dabei wurde deutlich, dass die Atmosphäre bereits bei der Farb- und Lichtgestaltung beginnt. Diese visuelle Basis harmoniert eng mit der Wahl der Warenträger: Die gebastelten Modelle reichten von puristischen Regalsystemen bis hin zu dekorativen Präsentationstischen, die das Sortiment nicht nur halten, sondern wie auf einer Bühne präsentieren.
Ein entscheidender Faktor für den Erfolg im Handel ist die intuitive Führung des Kunden. Die BW11A analysierte hierfür die optimalen Laufwege und ordneten die Warenträger so an, dass ein natürlicher Fluss durch das Geschäft entsteht. Dabei lernten die Mitschülerinnen und –schüler während der Präsentationen, wie man verkaufsschwache Zonen durch geschickt platzierte „Hingucker“ aufwertet und verkaufsintensive Zonen – wie den Bereich rechts des Eingangs – für trendige Neuheiten nutzt. Auch die ergonomische Warenplatzierung wurde präzise geplant: Produkte in der umsatzstarken Sicht- und Greifzone erleichtern die Kaufentscheidung, während die Bückzone für Basissortimente genutzt wird.
Durch den Einsatz verschiedener Platzierungsstrategien, wie der Bildung von farblich abgestimmten Themenwelten, gelang es den Gruppen, die Artikel von Deko4You als Teil eines ganzheitlichen Lebensgefühls darzustellen. Abgerundet wurde die Raumplanung durch die strategische Wahl des Kassenstandorts. Dieser wurde als finaler Servicepunkt und Zone für spontane Impulskäufe definiert, um das Einkaufserlebnis positiv abzuschließen. Der „Markt der Möglichkeiten“ bot den Schülern eine ideale Plattform, um ihre Konzepte gegenseitig zu bewerten und voneinander zu lernen. Es wurde klar: Wer die Regeln der Warenpräsentation beherrscht, macht aus einem einfachen Ladenbesuch ein bleibendes Erlebnis.