Foto: Sowohl an der Katho (Bild) als auch an der Fachhochschule Münster wurden die Schülerinnen und Schüler vom Beruflichen Gymnasium für Gesundheit und Soziales sehr herzlich empfangen und umfassend informiert.

Wer ein Studium beginnt, muss dies nicht unbedingt an einer großen, unübersichtlichen, anonymen Universität tun. Welche anderen Möglichkeiten für ein Studium sich ganz in der Nähe eröffnen, konnten Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit und Soziales im Rahmen einer Exkursion nach Münster erleben.

Die Fachhochschule stellte einen auf das Profil des Beruflichen Gymnasiums zugeschnittenen Ausblick ihrer Studiengänge vor. Ein kleines Spiel, bei dem eine Zeichnung einer anderen Person so genau erläutert werden musste, dass diese sie nachzeichnen konnte, gab Anlass zur Reflexion, wie schwierig es sein kann, etwas zu erklären und deckte Neigung zum Lehramtsstudium auf. Mehrere Studierende hatten sich bereit erklärt, durch ihre Fachschaft zu führen und dabei von persönlichen Erfahrungen zu berichten. So staunten die Schülerinnen und Schüler über gut ausgestatteten Fachräume, von der Metallwerkstatt über das Lebensmittellabor bis zum Trickfilmstudio.

An der Katho (Katholische Hochschule) entsteht eine familiäre Atmosphäre durch die Beschränkung auf die beiden Studiengänge Soziale Arbeit und Heilpädagogik. War vielen am Anfang noch nicht ganz klar, was man sich darunter genau vorzustellen habe und worin genau der Unterschied besteht, konnte die Informationsveranstaltung hier Abhilfe leisten. Prof. Dr. Schäper nahm sich Zeit für alle Nachfragen, aber besonders in Erinnerung blieb wohl das vorangestellte Zitat: „Soziale Arbeit ist wie helfen, nur krasser!“ Mit Unterstützung einer Studentin führte Prof. Schäper durch die Einrichtung, so dass das Kennenlernen der Räumlichkeiten von Seminarräumen über Bibliothek, Mensa und Aufenthaltsräumen die Vorstellung, hier ein Studium zu beginnen, etwas greifbarer machte.