Bild: Sie schauten in Düsseldorf auf eine erfolgreiche Entwicklungsarbeit zurück (v.l.n.r.):
Jutta Rohoff-Schaden (Leiterin der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf/ KAoA), Christian König (Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster), Stefanie Nahrmann (Bereichsleiterin der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster), Udo Lakemper (Schulleiter Paul-Spiegel-Berufskolleg), Antje Kesslau (Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf/ KAoA), Gisela Mersmann (Ansprechpartnerin Berufs- und Studienwahlkoordination Paul-Spiegel-Berufskolleg), Foto: Agentur für Arbeit Ahlen-Münster
Das Paul-Spiegel-Berufskolleg des Kreises Warendorf gehörte zu den 16 ausgewählten Standorten in Nordrhein-Westfalen, die im Rahmen der zwölfmonatigen Laborphase „Jugend in Beruf“ innovative Ansätze zur Weiterentwicklung der Beruflichen Orientierung entwickelt und erprobt haben. Ziel der Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen ist es, den Übergang junger Menschen von der Schule in Ausbildung oder Studium durch eine stärkere Vernetzung aller beteiligten Akteurinnen und Akteure nachhaltig zu verbessern.
Gemeinsam mit den Berufsberaterinnen und Berufsberatern der Agentur für Arbeit Ahlen–Münster, der Kommunalen Koordinierungsstelle des Kreises Warendorf, regionalen Ausbildungsbetrieben, der Schulsozialarbeit, Lehrkräften sowie Eltern erarbeitete das Paul-Spiegel-Berufskolleg innovative Konzepte und erprobte diese in der schulischen Praxis. Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten erwies sich dabei als wesentlicher Erfolgsfaktor.
Das Berufskolleg arbeitete an insgesamt fünf Themenfeldern der Beruflichen Orientierung. Dabei entstanden neue Ansätze zur Weiterentwicklung des Übergangs von der Schule in den Beruf. Hierzu zählen unter anderem die Entwicklung eines Inhouse-Azubi-Buddy-Konzepts, die Konzeption einer gemeinsamen digitalen Schüler- bzw. Schülerinnenakte für eine transparente Fallberatung im Prozess der Beruflichen Orientierung, Ansätze für eine passgenaue und individuelle Beratung auf Grundlage eines systematischen Monitorings, ein Konzept für ein gezieltes Übergangsmanagement zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen sowie der Ausweitung internationaler Praxisphasen im Rahmen des Erasmus+-Programms. „Die Laborphase hat gezeigt, wie viel Potenzial in einer engen Zusammenarbeit aller Partnerinnen und Partner steckt. Gemeinsam konnten wir Ideen entwickeln, die die Berufliche Orientierung unserer Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildenden nachhaltig bereichern“, so Udo Lakemper, Schulleiter des Paul-Spiegel-Beurfskollegs.
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Laborphase endet die gemeinsame Entwicklungsarbeit jedoch nicht. Die gewonnenen Erkenntnisse, die aufgebauten Netzwerke und die erarbeiteten Konzepte bilden eine wertvolle Grundlage für die weitere Zusammenarbeit, um erfolgreiche Ansätze weiterzuentwickeln und die Berufliche Orientierung am Paul-Spiegel-Berufskolleg nachhaltig zu stärken.