Klassenausflug in die Boulderhalle Monolith in Münster

Klassenausflug in die Boulderhalle Monolith in Münster

Am Mittwoch trafen sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen BEU und BE11 (Berufsfachschule Ernährungs- und Versorgungsmanagement) mit ihren Klassenlehrerinnen in Münster am Hauptbahnhof. Von hier aus ging es dann zu Fuß in Richtung Monolith Boulderhalle (Loddenheide, Münster).

Dort wurden die Klassen und ihre Lehrerinnen Beate Reiter, Anna-Lena Sturm und Anna Voß von einem erfahrenen Trainer-Team herzlich empfangen. Viele Schülerinnen und Schüler wussten im Vorfeld gar nichts mit dem Begriff „Bouldern“ anzufangen. Im Rahmen der Einweisung wurden wir dann aufgeklärt: Bouldern (von engl. boulder – „Felsblock“) heißt Klettern ohne Sicherungshilfen in Absprunghöhe.

Nach einer Einweisung und einem gemeinsamen Aufwärmen, inklusive spezieller Fallübungen, ging es dann an die Kletter- bzw. Boulderwand.

Die Schülerinnen und Schüler wurden von den vier Trainern in Kleingruppen betreut und motiviert. So waren einige Schülerinnen und Schüler kaum zu bremsen und hatten eine Menge Spaß beim Erkunden der unterschiedlich schwierigen Boulder-Routen. Anderen gelang es, ihre anfänglichen Ängste zu überwinden und zumindest einfache Routen zu klettern – ein großer persönlicher Erfolg! Auch der kleine Fitness-Bereich war besonders bei den Jungs sehr beliebt.

Im Rahmen der Abschlussrunde fiel das Fazit der Schülerinnen und Schüler dann entsprechend positiv aus: Action, Spaß, Fitness und Teamgeist – hier war alles dabei!

Zuwachs im Kollegium

Zuwachs im Kollegium

Von rechts: Schulleiter Udo Lakemper, Jochen Heitwerth, Diana Karpov, Petra Sutter, Katrin Götz, Eva Hillebrandt, Moritz Wehmschulte

Dazu zählen auch zwei bereits bekannte Gesichter: Moritz Wehmschulte aus Münster hat nach seinem Referendariat an der Schule bleiben können, er unterrichtet Wirtschaftswissenschaft und Englisch, Roland Niehues ist nach seiner letztjährigen Abordnung von der Ludwig-Erhard-Schule in Münster nun mit einer vollen Stelle in Warendorf, seine Fächer sind Politik, Philosophie, Religion und Volkswirtschaft.

Eva Hillebrandt wird nach ihrer Tätigkeit an einem Hamburger Förder-Berufskolleg und ihrer Elternzeit mit einer halben Stelle mit Sozialpädagogik und Sonderpädagogik eingesetzt, Katrin Götz wechselt nach 17 Jahren am Augustin-Wibbelt-Gymnasium mit den Fächern Deutsch und Sport an das Berufskolleg.

Jochen Heitwerth kommt aus Warendorf, er war zuletzt Auslandslehrer an der Deutschen Schule in Rom, er unterrichtet Mathematik und Biologie.

Petra Sutter arbeitet jetzt mit einer vollen Stelle als Schulsozialarbeiterin am Paul-Spiegel-Berufskolleg, letztes Schuljahr war ihr Einsatzgebiet mit jeweils einer halben Stelle bereits in Warendorf, zudem aber auch in Ahlen.

Ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert Diana Karpov aus Warendorf nach ihrem Abitur. Sie wird überwiegend in der Organisation der Internationalen Förderklassen eingesetzt und möchte im Anschluss gegebenenfalls ein Lehramtsstudium aufnehmen.

Neue Wege in der Ausbildung

Neue Wege in der Ausbildung

Von rechts: Schulleiter Udo Lakemper, stellvertretende Schulleiterin Inka Schweers, Abteilungsleiter Michael Stählker, Ausbildungskoordinator Tobias Storch und die neue Klasse der Auszubildenden der Firma Jungheinrich

Der Schulleiter des Paul-Spiegel-Berufskollgs Udo Lakemper begrüßte vor Kurzem die neuen Auszubildenden der Firma Jungheinrich und deren Ausbildungskoordinator Tobias Storch. Die Firma Jungheinrich mit Sitz in Hamburg geht neue Wege und organisiert die technische Ausbildung der deutschen Vertriebsmannschaft neu. „Wir freuen uns, dass es nun losgeht. Nach gut eineinhalb Jahren intensiver Gespräche und Vorbereitungstreffen startet nun die Kooperation zwischen dem neuen Ausbilder aus Hamburg, der DEULA, der Kreishandwerkerschaft Steinfurt- Warendorf und unserer Schule“, berichtet Michael Stählker, zuständiger Abteilungsleiter am Paul-Spiegel-Berufskolleg.

Seit August 2018 bildet der Hersteller von Flurförderzeugen und Lagertechnik erstmals 26 junge Männer und Frauen aus dem gesamten Bundesgebiet zu Land- und Baumaschinenmechatronikern aus.

Die Vermittlung der theoretischen Inhalte erfolgt im gemeinsamen Blockunterricht in Warendorf. Am Paul-Spiegel-Berufskolleg ist für Jungheinrich-Auszubildende eine eigene Klasse eingerichtet worden, in der die Azubis gemeinsam lernen werden. Die Auszubildenden sind nun zu ihrem ersten Blockunterricht angetreten.

Arbeiten statt Schulbank drücken

Arbeiten statt Schulbank drücken

Schülerinnen und Schüler des Paul-Spiegel-Berufskollegs engagieren sich am Sozialen Tag 2018.

Am 10. Juli blieben einige Klassenzimmer im Paul-Spiegel-Berufskolleg leer. Die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit und Soziales und des Wirtschaftsgymnasiums beteiligten sich am Sozialen Tag der Jugendorganisation Schüler Helfen Leben. An diesem deutschlandweiten Aktionstag arbeiten die Schülerinnen und Schüler in einem lokalen Betrieb oder in Familien und spenden ihren erarbeiteten Lohn für Jugend- und Bildungsprojekte in Südosteuropa und Jordanien.

Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich übernahm die Schirmherrschaft zum Sozialen Tag. Zu der Aktion sagt sie: „Um das Geld aufzubringen, machen sich deutschlandweit Schülerinnen und Schüler am Sozialen Tag im wahrsten Sinne des Wortes an die Arbeit. Mit dem Lohn, den sie spenden, lässt sich Jahr für Jahr viel Gutes bewirken. Daher ist und bleibt diese Initiative eine großartige Idee, die Lob und Anerkennung wirklich verdient.“

Welche Projekte mit den Geldern des Sozialen Tages unterstützt werden, haben im Mai über 200 delegierte Schülerinnen und Schüler bei Projektauswahltreffen in Berlin entschieden. Mit den Einnahmen werden in diesem Jahr ein Gemeindezentrum mit abwechslungsreichen Bildungs- und Freizeitaktivitäten in Amman (Jordanien) und ein Jugendprojekt für gleichberechtigtes Leben und sexuelle Selbstbestimmung in Sarajevo (Bosnien und Herzegowina) unterstützt.

Das Aktionsformat des Sozialen Tages existiert seit 1998 in Schleswig-Holstein und seit 2006 in ganz Deutschland. Insgesamt haben seitdem fast zwei Millionen Schülerinnen und Schüler am Sozialen Tag teilgenommen. Innerhalb der letzten 20 Jahre kamen über 30 Millionen Euro für über 130 Jugend- und Bildungsprojekte in Südosteuropa und Jordanien zusammen. Am Sozialen Tag können alle Schülerinnen und Schüler etwas bewegen. Schließlich lautet das Motto und die Grundidee dieses Aktionstages „Mach Doch“.

Durch ihren tatkräftigen Einsatz haben auch die Warendorfer Schülerinnen und Schüler einen Teil zu diesem Gesamtergebnis beigetragen: 1950 Euro wurden vom Paul-Spiegel-Berufskolleg an die Aktion „Schüler Helfen Leben überwiesen. Ein Erfolg, der stolz macht und motiviert, auch im nächsten Jahr am Sozialen Tag wieder für benachteiligte Altersgenossen aktiv zu werden!