Fest der Vielfalt gefeiert

Fest der Vielfalt gefeiert

Auch in diesem Jahr hat kurz vor den Sommerferien das ,,Fest der Vielfalt“ stattgefunden. Dem Leitgedanken ,,Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ entsprechend trafen sich die drei Internationalen Förderklassen sowie die Berufsfachschule Ernährung und Versorgungsmanagement Typ 1, um gemeinsam zu feiern. Die Planung und Durchführung übernahm die Schülervertretung. Alle Klassen und zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer unterstützten das Fest mit Gerichten aus ihren Herkunftsländern, Spielen, Musik und Tänzen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich in der Sporthalle der Schule. Bei den Sportspielen – wie Volleyball oder Tischtennis – und dem gemeinsamen Verzehr der internationalen Gerichte lernten sich alle untereinander kennen. Zum Abschluss des Tages wurde noch viel zusammen getanzt. Es war ein erfolgreicher Tag mit viel Spaß und neuen Kontakten.

Landwirte und Landwirtinnen erhielten Zeugnisse

Landwirte und Landwirtinnen erhielten Zeugnisse

Bild: Die diesjährige Abschlussklasse Landwirt/in mit ihren Fachlehrkräften Hanna Feldmann (Tierproduktion, li.) und Johannes Jüngst (Pflanzenbau, re.)

Die Auszubildenden im Beruf „Landwirt/in“ der Abschlussklasse am Paul-Spiegel-Berufskolleg haben ihre Zeugnisse über den Berufsschulabschluss erhalten. Vor der Vergabe hatten sich die Absolventinnen und Absolventen noch fachlich gebildet. Mit Pflanzenbauberater Dirk Steltig von der Raiffeisen Warendorf haben sie sich den Soja-Anbau sowohl in der Theorie als auch in der Praxis angesehen. Die Raiffeisen Warendorf arbeitet weiter daran, den heimischen Soja-Anbau voranzubringen, denn nach wie vor wird der Großteil des deutschen Bedarfs aus Übersee importiert. Mittlerweile werden in Deutschland 50.000 ha angebaut, woran auch Dirk Steltig seinen Anteil hat. Vielleicht kommen ja im nächsten Frühjahr noch ein paar Hektar Anbaufläche hinzu.

Mercedes-Benz-Werk besucht

Mercedes-Benz-Werk besucht

Als Klassengemeinschaft gestärkt und mit neuer Motivation für den schulischen Alltag sind die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufenklasse der Automobilkaufleute von ihrer Studienfahrt nach Bremen zurückgekehrt. Höhepunkt der Reise war die Besichtigung des Mercedes‑Benz‑Werks, bei der die moderne Automobilproduktion hautnah erlebt werden konnte. Besonders eindrucksvoll war für die Auszubildenden, wie die im Unterricht behandelten theoretischen Inhalte dort in großem Maßstab umgesetzt werden.

Theorie trifft Praxis

Theorie trifft Praxis

Die Auszubildenden im 2. Lehrjahr der Steuerfachangestellten haben mit Fachlehrer André Schulte das örtliche Finanzamt besucht und einen praxisnahen Einblick in den Arbeitsalltag der Finanzverwaltung gewonnen. Im Fokus stand ein offener Austausch zwischen Nachwuchskräften und den Fachleuten des Finanzamts. In direkten Gesprächen wurden Arbeitsabläufe erläutert, konkrete Fragen aus der Ausbildung beantwortet und Schnittstellen zwischen Kanzlei und Verwaltung besprochen. Dadurch konnten komplexe Vorgänge anschaulich nachvollzogen und Praxiswissen vertieft werden.

Solche Begegnungen tragen wesentlich dazu bei, gegenseitiges Verständnis zu stärken und die Kooperation zwischen Steuerkanzleien und Finanzverwaltung zu fördern. Der persönliche Dialog macht deutlich, wie wichtig direkte Kontakte für eine erfolgreiche berufliche Praxis sind.

Wir danken dem Finanzamt herzlich für den freundlichen Empfang und die aufschlussreichen Einblicke.

Von Pippi Langstrumpf inspiriert: Mit Selbstvertrauen und Abenteuerlust Neues wagen

Von Pippi Langstrumpf inspiriert: Mit Selbstvertrauen und Abenteuerlust Neues wagen

Foto 1: Die Absolventinnen und Absolventen 2026 der Fachoberschule für Gesundheit und Soziales, der Fachschule für Sozialwesen und der Berufsfachschule Sozialwesen

„Das habe ich noch nie gemacht, also geht es sicher gut.“ Das Zitat von Pippi Langstrumpf, in dem sie ihre Einstellung vermittelt, wenn sie sich an etwas Neues wagt, wählten die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Sozialwesen, der Fachoberschule Gesundheit und Soziales und der Fachschule für Sozialwesen als Motto für ihre Abschlussfeier. In der Aula des Paul-Spiegel-Berufskollegs wurden die Prüflinge für ihren Fleiß und ihren Erfolg gefeiert. Schulleiter Udo Lakemper nahm das Motto in seiner Rede auf und ermutigte die Absolventinnen und Absolventen mit Selbstvertrauen und Abenteuerlust an ihre neuen Aufgaben heranzugehen.

Das Ende der Schulzeit markiere einen Übergang in eine vollkommen neue Phase, in einen neuen Lebensabschnitt. Solche Umbrüche seien auch immer mit Unsicherheiten verbunden. Der Schulleiter betonte, dass heutzutage die Herausforderungen für junge Menschen groß seien. Dies liege nicht nur an den komplexen Problemen der Welt, sondern beispielsweise auch an der immer größer werdenden sozialen Isolation. Jugendliche seien zwar stark vernetzt, aber trotzdem die am stärksten von Einsamkeit betroffene Gesellschaftsgruppe. Das Paul-Spiegel-Berufskolleg habe sich bemüht, ein sicherer Hafen zu sein und Entwicklungsangebote zu machen, so Lakemper. Mit diesem sicheren Fundament könnten die Absolventinnen und Absolventen den Herausforderungen entgegentreten. Schulleiter Udo Lakemper zeichnete die Jahrgangsbesten aus. Die Abteilungsleiterinnen Sabine Klockenbusch und Bianca Schütte (mittlere und hintere Reihe re.) freuten sich mit.

Die Klassenlehreinnen hatten eine besondere Überraschung vorbereitet. Sie präsentierten einen Film mit Eindrücken aus dem Schulalltag und von Ausflügen der jeweiligen Klassen. Gemeinsam mit den Abteilungsleiterinnen Sabine Klockenbusch und Bianca Schütte ehrte Schulleiter Udo Lakemper die besten Absolventinnen.

Musikalisch begleitet wurde die Feier von Ulrike Eselgrim, die am Klavier Stücke von Chopin und Bach spielte. Im Anschluss an die Abschlussfeier erhielten alle Schülerinnen und Schüler ihre Abschlusszeugnisse von ihren Klassenlehrerinnen. Bei einem Empfang im Bistro des Berufskollegs wurde auf die tollen Leistungen angestoßen.

Foto 2: Schulleiter Udo Lakemper zeichnete die Jahrgangsbesten aus. Die Abteilungsleiterinnen Sabine Klockenbusch und Bianca Schütte (mittlere und hintere Reihe re.) freuten sich mit.

Paul-Spiegel-Berufskolleg gestaltet Zukunft der Beruflichen Orientierung mit

Paul-Spiegel-Berufskolleg gestaltet Zukunft der Beruflichen Orientierung mit

Bild: Sie schauten in Düsseldorf auf eine erfolgreiche Entwicklungsarbeit zurück (v.l.n.r.): 

Jutta Rohoff-Schaden (Leiterin der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf/ KAoA), Christian König (Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster), Stefanie Nahrmann (Bereichsleiterin der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster), Udo Lakemper (Schulleiter Paul-Spiegel-Berufskolleg), Antje Kesslau (Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf/ KAoA), Gisela Mersmann (Ansprechpartnerin Berufs- und Studienwahlkoordination Paul-Spiegel-Berufskolleg), Foto: Agentur für Arbeit Ahlen-Münster

Das Paul-Spiegel-Berufskolleg des Kreises Warendorf gehörte zu den 16 ausgewählten Standorten in Nordrhein-Westfalen, die im Rahmen der zwölfmonatigen Laborphase „Jugend in Beruf“ innovative Ansätze zur Weiterentwicklung der Beruflichen Orientierung entwickelt und erprobt haben. Ziel der Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen ist es, den Übergang junger Menschen von der Schule in Ausbildung oder Studium durch eine stärkere Vernetzung aller beteiligten Akteurinnen und Akteure nachhaltig zu verbessern.

Gemeinsam mit den Berufsberaterinnen und Berufsberatern der Agentur für Arbeit Ahlen–Münster, der Kommunalen Koordinierungsstelle des Kreises Warendorf, regionalen Ausbildungsbetrieben, der Schulsozialarbeit, Lehrkräften sowie Eltern erarbeitete das Paul-Spiegel-Berufskolleg innovative Konzepte und erprobte diese in der schulischen Praxis. Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten erwies sich dabei als wesentlicher Erfolgsfaktor.

Das Berufskolleg arbeitete an insgesamt fünf Themenfeldern der Beruflichen Orientierung. Dabei entstanden neue Ansätze zur Weiterentwicklung des Übergangs von der Schule in den Beruf. Hierzu zählen unter anderem die Entwicklung eines Inhouse-Azubi-Buddy-Konzepts, die Konzeption einer gemeinsamen digitalen Schüler- bzw. Schülerinnenakte für eine transparente Fallberatung im Prozess der Beruflichen Orientierung, Ansätze für eine passgenaue und individuelle Beratung auf Grundlage eines systematischen Monitorings, ein Konzept für ein gezieltes Übergangsmanagement zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen sowie der Ausweitung internationaler Praxisphasen im Rahmen des Erasmus+-Programms. „Die Laborphase hat gezeigt, wie viel Potenzial in einer engen Zusammenarbeit aller Partnerinnen und Partner steckt. Gemeinsam konnten wir Ideen entwickeln, die die Berufliche Orientierung unserer Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildenden nachhaltig bereichern“, so Udo Lakemper, Schulleiter des Paul-Spiegel-Beurfskollegs.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Laborphase endet die gemeinsame Entwicklungsarbeit jedoch nicht. Die gewonnenen Erkenntnisse, die aufgebauten Netzwerke und die erarbeiteten Konzepte bilden eine wertvolle Grundlage für die weitere Zusammenarbeit, um erfolgreiche Ansätze weiterzuentwickeln und die Berufliche Orientierung am Paul-Spiegel-Berufskolleg nachhaltig zu stärken.