5. Januar 2026 | Allgemein: Was sonst noch los ist
Bild: Silke Kreuznacht, Merle Gröne, Tristan Mußmann, Sylvia Sahl-Beck (Abteilungsleitung Berufliches Gymnasium) (v.l.n.r.)
Merle Gröne und Tristan Mußmann haben im Namen des Abiturjahrgangs 2025 des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit und Soziales mit dem Schwerpunkt Pädagogik am Paul-Spiegel-Berufskolleg des Kreises Warendorf eine Spende in Höhe von 513,52 Euro an den ambulanten Hospizdienst Königskinder überreicht. Die Übergabe erfolgte an Silke Kreuznacht, Sekretariat und Teamassistenz, die die Spende stellvertretend entgegennahm.
Der Abschlussjahrgang hatte im Laufe des Schuljahres durch verschiedene schulische Aktionen und Projekte Geld gesammelt, um sich eine gelungene Abschlussfeier zu ermöglichen. Dazu zählten unter anderem Verkaufsaktionen, Sammlungen sowie Beiträge im Rahmen schulischer Veranstaltungen. Durch das gemeinsame Engagement kam eine Summe zusammen, die eine würdige Feier zum Ende der Schulzeit erlaubte.
Nach der erfolgreichen Abschlussfeier und der Begleichung aller anfallenden Kosten blieb ein Überschuss in der Abi-Kasse bestehen. Schnell war sich die Klasse einig, dieses restliche Geld nicht für private Zwecke zu verwenden, sondern für einen guten Zweck zu spenden. Da insgesamt 1.540,56 Euro übrig waren, entschied sich die Abschlussklasse dafür, den Betrag auf drei gemeinnützige Organisationen aufzuteilen und damit gleich mehrfach zu helfen. Neben dem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst „Königskinder“ gingen jeweils rund 500 Euro an den Kinderschutzbund Kreisverband Warendorf sowie an die Kinderkrebshilfe Münster e. V.
„Das soziale Engagement unserer Schülerinnen und Schüler macht uns sehr stolz – es zeigt, wie wichtig ihnen Verantwortung und Mitmenschlichkeit sind“, betonte Sylvia Sahl-Beck, Abteilungsleiterin des Bildungsgangs.
Der ambulante Hospizdienst Königskinder begleitet in Münster und Umgebung Familien, in denen ein Kind, Jugendlicher oder junger Erwachsener an einer lebensverkürzenden Erkrankung leidet. Die Mitarbeitenden unterstützen Betroffene von der Diagnosestellung bis über den Tod hinaus und bieten vielfältige Hilfen wie ehrenamtliche Familienbegleitung, Entlastungsangebote, Geschwistergruppen und Gespräche für Eltern. Ziel ist es, in einer besonders belastenden Lebensphase Orientierung, Zuversicht und Unterstützung zu geben.
Mit ihrer Spende möchten die ehemaligen Abiturientinnen und Abiturienten nicht nur finanzielle Unterstützung leisten, sondern auch ihre Wertschätzung für die wichtige Arbeit des Hospizdienstes zum Ausdruck bringen. Die Aktion zeigt eindrucksvoll, dass soziales Engagement und Mitgefühl feste Bestandteile des schulischen Miteinanders am Paul-Spiegel-Berufskolleg sind – und dass der Abiturjahrgang 2025 seinen Abschluss nicht nur feierlich begangen, sondern auch mit einem starken Zeichen der Solidarität verbunden hat.
5. Januar 2026 | Allgemein: Was sonst noch los ist
Bild: Die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften und Museumspädagoge Norbert Ellermann (3. v. re.) am ehemaligen Schießstand der SS
Die Klassen BW11A und BW11B der Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung am Paul-Spiegel-Berufskolleg Warendorf unternahmen ihre dreitägige Studienfahrt in alter Tradition zur Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg in Büren bei Paderborn. Die Schülerinnen und Schüler waren in der Jugendherberge der einzigartigen Dreiecksburg, die aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts stammt, untergebracht. Nach einem herzlichen Empfang gab Museumspädagoge Norbert Ellermann eine kurze audiovisuelle Einführung zur Geschichte des Nationalsozialismus. Danach erkundete die Gruppe gemeinsam den Nordturm der Burg, in dem im Erdgeschoss die berüchtigte Säulenhalle liegt, die als „Obergruppenführersaal“ geplant war. Im Kellergeschoss besichtigte die Gruppe die Gruft, die in Anlehnung an mykenische Kuppelgräber zu einem Weiheraum für tote SS-Führer gestaltet werden sollte. Der Nachmittag wurde zur Erkundung der Umgebung genutzt. Eine Vorführung des Spielfilms „Die Welle“ stand am Abschluss des Tages. Der Film beschäftigt sich damit, wie eine autokratische, faschistoide Bewegung innerhalb einer deutschen Schulklasse entsteht, indem der Lehrer ein Sozialexperiment durchführt, um seinen SchülerInnen die Mechanismen von Diktatur, Macht, Gruppenzwang und die Gefahr des modernen Faschismus zu demonstrieren. Dies gerät jedoch schnell außer Kontrolle. Der Film thematisiert, wie leicht Menschen ihre Individualität für ein Gemeinschaftsgefühl aufgeben und wie schnell demokratische Werte gefährdet werden können, wenn man nicht kritisch bleibt.
Der zweite Tag stand im Zeichen aktiver Erinnerungsarbeit im Workcamp am ehemaligen Schießstand der SS, der den KZ-Wachmannschaften zu Schießübungen und als Exekutionsort diente. Er wurde 1941 von KZ-Häftlingen angelegt, nach dem 2. Weltkrieg verfüllt und geriet lange Zeit in Vergessenheit. Begeistert arbeitete die Schülergruppe mit Schaufeln und Spitzhacken, um die mit Schutt vermischte Erde nach spannenden Fundstücken zu durchsuchen. Am Nachmittag gab es eine Führung durch das Historische Museum, bei der der historische Hexenkeller nicht fehlen durfte. Höhepunkt war dabei das Anprobieren eines legendären ca. 25 kg schweren „Kettenhemdes“ aus der Ritterzeit.
Am Tag der Abreise nahm Norbert Ellermann die Gruppe mit auf einen zeitgeschichtlichen Rundgang durch das Dorf Wewelsburg mit Besichtigung des Geländes des ehemaligen KZ Niederhagen, welches heute eine Wohn- und Gewerbesiedlung beherbergt. Auch das Mahnmal auf dem ehemaligen Appellplatz, welches aus gleichseitigen Dreiecken zu einem großen Dreieck zusammengesetzt ist und an die Opfer der SS-Gewalt in Wewelsburg erinnern soll, war eine beeindruckende Station.
Eine Reflexionsrunde zum Abschluss der dreitägigen Klassenfahrt belegte, wie beeindruckend die Schülerinnen und Schüler von dieser Fahrt waren. Das wunderbare Wetter, der Landschaft, das gute Essen in der Jugendherberge und die spannende Ausgrabung schwärmten. Auch die begleitenden Lehrkräfte Alexandra Giese, Viktoria Tenkhoff und Matthias Ruch waren mit dieser Studienfahrt, bei der in entspannter und fröhlicher Atmosphäre der Klassenzusammenhalt gestärkt und Erlebnisse miteinander geteilt wurden. Eine tolle Erfahrung, die den Schülerinnen und Schülern als „Erlebnisfahrt Wewelsburg“ in Erinnerung bleiben wird.
5. Januar 2026 | Allgemein: Was sonst noch los ist
Bild: Notfallseelsorgerin Elke Dally, PHK Marc Westbomke, PHKin Carola Krewerth, Notarzt Dr. Günter Thomas, POK Stefan Wellmann, Ulrich Simon, Notfallsanitäter Stephan Lagoda, PHKin Katharina Sikora, Schulleiter Udo Lakemper, Sylvia Sahl Beck, Abteilungsleiterin und Organisatorin der Veranstaltung am Paul-Spiegel-Berufskolleg
„Ihr könnt Unfälle vermeiden. Und behaltet eure Ziele für ein glückliches und zufriedenes Leben im Blick.“ – Der Appell von Polizeioberkommissarin Carola Krewerth an die anwesenden Schülerinnen und Schüler am Ende des Crash Kurses NRW war unmissverständlich. Zum 13. Mal hat die Kreispolizei Warendorf ihr Angebot zur Verkehrsunfallprävention am Paul-Spiegel-Berufskolleg durchgeführt. Verantwortungsvolles Fahren, nicht mitzufahren mit jemandem, an dessen Umsichtigkeit oder Fahrtauglichkeit man zweifelt, oder diese Person vom selber Fahren abzuhalten, waren die klaren Wünsche der Polizeibeamten und Rettungskräfte an die jungen Leute im Publikum. Reaktionen in Gesprächen mit den Akteuren und Nachbesprechungen im Unterricht zeigten anschließend, dass der Crash Kurs seine beabsichtigte Wirkung nicht verfehlt, das eigene Verhalten als Verkehrsteilnehmer und dessen mögliche Folgen für sich selbst und viele andere Menschen zu reflektieren.
Die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen, so informierte POKin Carola Krewerth, sei verhältnismäßig hoch an Unfällen beteiligt. Sie stehe daher im Fokus der polizeilichen Präventionsarbeit. Statistiken belegten es: 16 % der Verkehrsunfälle mit Getöteten in NRW im Jahr 2024 seien von jungen Fahrern und Fahrerinnen verursacht worden. Diese Altersgruppe mache aber nur 8 % der Bevölkerung aus. Unerfahrenheit, Selbstüberschätzung und Imponiergehabe spielten hier eine große Rolle, so POKin Krewerth. Dies führe zu Fehlverhalten hinter dem Steuer in unterschiedlichster Form. Als Hauptursache verzeichne die Unfallforschung nicht angepasste Geschwindigkeit. Drogen- und Alkoholkonsum spielten ebenfalls eine große Rolle, mit auffälliger Tendenz: „Von 2023 bis 2024 hat sich diese Unfallursache um 31 % gesteigert.“ Ablenkung, etwa durch Handynutzung, laute Musik oder auch die Fahrzeuginsassen, nicht angelegte Sicherheitsgurte und illegale Autorennen seien weitere Gründe.
Für hohe Aufmerksamkeit und Betroffenheit bei den Schülerinnen und Schülern sorgten Fotos von realen Verkehrsunfällen aus dem Kreis Warendorf und die bewegenden Berichte von Fachkräften der Rettungskette. Polizeihauptkommissar Marc Westbomke, Feuerwehrbeamter und Notfallsanitäter Stephan Lagoda, Notarzt Dr. Günter Thomas und Notfallseelsorgerin Manuela Grabosch-Nathaus schilderten ihre Aufgaben und Tätigkeiten und teilten auf sehr persönliche Art und Weise ihre Erinnerungen an schwere Einsätze und den damit verbundenen tragischen Lebensgeschichten. Die intensiven emotionalen Anforderungen, die mit dem professionellen Handeln einhergehen, waren durch die Wortbeiträge in der Aula regelrecht zu spüren. Wie ein Verkehrsunfall ihn für das ganze Leben gezeichnet hat, legte schließlich Ulrich Simon schonungslos offen. Ihm war im Alter von 21 Jahren auf einer Fahrt auf seinem Motorrad die Vorfahrt genommen worden. Es sei gut, erschreckend und lehrreich gewesen, die Sichtweise und Gefühle der Fachkräfte zu erfahren, meldeten in der Nachbereitung der Veranstaltung zum Beispiel Schülerinnen und Schüler der Klasse GW11A des Beruflichen Gymnasium Wirtschaft und Verwaltung zurück. „Durch den Crash Kurs haben wir noch einmal eine andere Sicht auf die Risiken beim Autofahren bekommen, und auch, dass man mit Fehlern anderer rechnen muss“, notierte eine Schülerin in ihrem Feedback.
18. Dezember 2025 | Allgemein: Was sonst noch los ist
Im Rahmen des Religionsunterrichts und der Unterrichtseinheit „Schwangerschaftsabbrüche“ tauschten sich die Oberstufe der Groß- und Außenhandelskaufleute sowie die Unterstufe der verkürzten Klasse der Industriekaufleute mit Eva Levejohann von der Beratungsstelle Donum Vitae aus. Die Lernenden erhielten dabei einen verständlichen Überblick über die rechtlichen Grundlagen, die unterschiedlichen Methoden eines Schwangerschaftsabbruchs sowie mögliche gesundheitliche und psychische Folgen. Eva Levejohann berichtete aus ihrem Arbeitsalltag, erklärte den Ablauf eines Beratungsgesprächs und stellte die Unterstützungsangebote vor, die betroffenen Personen zur Verfügung stehen. Besonders interessant waren für die Schülerinnen und Schüler auch aktuelle Zahlen und Fakten sowie die Herausforderungen, mit denen Beratende in diesem sensiblen Bereich konfrontiert sind. Der Austausch bot damit einen praxisnahen Einblick in ein komplexes und wichtiges Themenfeld.
16. Dezember 2025 | Allgemein: Was sonst noch los ist
Bild: Zoe van den Nouland, Hanna Potthoff, Julie Wibschek, Dean Hornig, Leiterin der Wärmestube Ute Heinrichs, Daniel Rein, Süleyman Demiröz, Fachlehrerinnen Anna-Lena Sturm und Beate Reiter (v.l.n.r.)
Durch die Aktion „Stutenkerle backen“ zum Martinstag hat die Klasse BE11 durch den Verkauf Spenden in Höhe von 100€ eingenommen. Diese wurden jetzt an Ute Heinrichs, Leiterin der Wärmestube in Warendorf, übergeben. Außerdem haben die Schülerinnen und Schüler noch Weihnachtsplätzchen gebacken, die den Gästen der Wärmestube in der Vorweihnachtszeit eine Freude auf dem Kaffeetisch bereiten sollen. Die BE11 ist eine Klasse der 1-jährigen Berufsfachschule Ernährung und Versorgungsmanagement am Paul-Spiegel-Berufskolleg Warendorf. Der angestrebte Schulabschluss ist die Fachoberschulreife.
Ute Heinrichs und ihre ca. 30 ehrenamtlichen Mitarbeitenden unterstützen hilfsbedürftige Menschen in ihrem Alltag. Träger der Wärmestube ist der SKM (Katholischer Verband für soziale Dienste im Kreisdekanat Warendorf e.V.) unter der Leitung von Thorsten Rahner. Wer im Team der Wärmestube ehrenamtlich mitarbeiten möchte, kann sich unter folgender Adresse melden: heinrichs@skm-warendorf.de
11. Dezember 2025 | Allgemein: Was sonst noch los ist
Sonne, Vulkanlandschaften, Korallenriffe – und mittendrin eine Abiturientin aus Warendorf: Drei Monate verbrachte Maja Lüppen, 18, nach ihrem Abitur am Paul-Spiegel-Berufskolleg auf der französischen Insel La Réunion im Indischen Ozean. Möglich machte das ein Auslandspraktikum über Erasmus+. „Der Aufenthalt gehört zu den schönsten Monaten meines Lebens“, sagt sie heute.
La Réunion, ein französisches Überseegebiet zwischen Madagaskar und Mauritius, gehört zur Europäischen Union und gilt als Schmelztiegel der Kulturen. Das Herzstück der Insel mit dem aktiven Vulkan Piton de la Fournaise und drei gewaltigen Talkesseln ist UNESCO-Weltnaturerbe. „Die Insel ist unglaublich vielfältig – landschaftlich und kulturell“, berichtet Maja begeistert.
Nach ihrem Abitur im Bereich Gesundheit und Soziales wollte sie die Zeit nach der Schule sinnvoll nutzen, bevor sie sich für einen Beruf oder ein Studium entscheidet. Im Französischunterricht war ihr Interesse an La Réunion geweckt worden – der Schritt ins Ausland lag nahe. „Durch die großartige Unterstützung des Europa-Teams dieser Schule, des Erasmus-Programms und des Partners auf la Réunion wurde mein Abenteuer möglich. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank“, sagt Maja.
Ihr Praktikum absolvierte Maja in der Touristeninformation der Stadt Saint-Pierre im Süden der Insel. Dort lernte sie zunächst die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele kennen, sortierte Flyer, aktualisierte Informationen und begleitete Stadtführungen. Bald beriet sie Touristinnen und Touristen eigenständig – auf Französisch, Deutsch und Englisch – zu Aktivitäten, Wanderungen, Stränden und Transportmöglichkeiten. „Am Arbeitsplatz wurde ich von sehr lieben, großherzigen, lachenden und aufgeschlossenen Kolleginnen und Kollegen herzlich empfangen. Ich habe mich vom ersten Tag an wohlgefühlt“, erzählt sie.
In den ersten Wochen lebte Maja bei einer Gastmutter, mit der sie gemeinsam kreolisch kochte, Wochenendausflüge unternahm und ein Familienwochenende im Talkessel Cilaos verbrachte. „Mit ihr hätte es nicht schöner sein können“, schwärmt Maja rückblickend. Später zog sie in ein kleines Apartment mit Meerblick – der Schritt in die völlige Selbstständigkeit. „Ich habe gelernt, meinen Alltag allein zu organisieren, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen“, sagt sie. Auch sprachlich sei sie über sich hinausgewachsen: „Am Anfang war es schwer, den Gesprächen auf Französisch zu folgen. Aber mit der Zeit habe ich das Englische fast komplett weggelassen.“ An dem ein oder anderem Tag fiel es ihr schwer, so lange und weit weg von Zuhause zu sein. Trotzdem hat sie jeden Tag genossen. „Außerdem gab es während meiner Reise kein einziges Problem und auch keine Unzufriedenheit vor Ort. Durch die Organisation auf La Réunion und durch Frau Ohde in Deutschland habe ich auch immer einen Ansprechpartner gehabt“, berichtet Maja.
Nach Feierabend und an den Wochenenden erkundete Maja die Insel: Sie beobachtete Wale und Delfine bei einer Bootstour, schnorchelte an Korallenriffen, wanderte zu Wasserfällen, bestaunte die Lavalandschaften am Piton de la Fournaise und blickte vom Berg Maïdo aus in den klaren südlichen Sternenhimmel – bis hin zur Milchstraße. Märkte, kreolische Spezialitäten, farbenfrohe Orte wie Hell-Bourg und Begegnungen mit Menschen aus aller Welt prägten ihren Aufenthalt. „Die Menschen auf der Insel sind mir sehr ans Herz gewachsen. Beim Abschied hatten wir alle Tränen in den Augen“, erzählt sie.
Majas Auslandspraktikum ist Teil des Erasmus+-Projekts AVE Erasmus – „Arbeiten im Vereinten Europa“ am Paul-Spiegel-Berufskolleg des Kreises Warendorf. Das Programm ermöglicht Schülerinnen und Schülern finanzierte Praktika im Ausland und wird durch die Europäische Union gefördert. Ab 2026 stehen wieder verschiedene Wege offen: Es werden Praktika in Sevilla, Conil de la Frontera, auf den Kanarischen Inseln, auf La Réunion, in Wien, in Dublin und in Cork angeboten. Auch ein selbst organisiertes Praktikum ist möglich, sogar außerhalb Europas.
Für alle Formen des AVE-Praktikums gibt es ein Stipendium, das einen großen Teil der Kosten abdeckt; der Eigenanteil bleibt überschaubar. Versicherungen sind inklusive, teilweise werden Sprachkurse angeboten. Voraussetzung ist vor allem die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen.
Wer sich genauer informieren möchte, hat dazu bald Gelegenheit:
Am Mittwoch, 28. Januar 2026, um 17:30 Uhr findet in der Aula des Paul-Spiegel-Berufskollegs eine Informationsveranstaltung zu den Erasmus+-Praktika statt. Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler aller Bildungsgänge, ihre Eltern sowie Ausbilderinnen und Ausbilder.
Maja würde sich freuen, wenn viele ihrem Beispiel folgen: „Ich kann nur jeder und jedem empfehlen, den Mut zu haben und so ein Abenteuer zu wagen. Man wächst über sich hinaus – fachlich, sprachlich und persönlich.“