Bild: Eine bunt gemischte Gruppe aus Neulingen und „Profis“: Die Schülerinnen und Schüler haben von der Schnee-Exkursion nach Südtirol auf vielfältige Weise profitiert
Zum vierten Mal startete das Paul-Spiegel-Berufskolleg im Januar zur Schnee-Exkursion, dieses Mal in das Skigebiet Klausberg im Ahrntal (Südtirol). Nach der Anreise über Nacht konnten sich am ersten Tag alle Beteiligten zunächst in der sehr ansprechenden Unterkunft und im Ort orientieren. Erstmalig probierten die absoluten Einsteiger und Einsteigerinnen in den Schneesport aber schon am Nachmittag das neue Sportgerät (Skier oder Snowboard) im Schnee aus, um erste Erfahrungen mit dem Material, mit dem Gleiten, dem Einsatz von Kanten und dem schönen kühlen Schnee zu machen. Diese Eindrücke erleichterten die Einteilung in die Ski- und Snowboardgruppen für den nächsten Tag.
Von den 54 Schülerinnen und Schülern, die von sechs Ski- und Snowboardlehrerinnen und lehrern der Schule betreut wurden, starteten die meisten ohne viele Vorerfahrungen in den Schneesport und konnten sich ausnahmslos weiterentwickeln. So fuhren alle am vierten Tag die lange Talabfahrt eigenständig und waren unter anderem um viele Gleiterfahrungen reicher, die sicher auch auf andere Sportarten übertragen werden können.
Die Profis unter den Schülerinnen und Schülern nahmen den einen oder anderen Tipp im Unterricht zur Verbesserung der Technik mit. Gleichzeitig konnten sie in den besonderen Aufgaben (Wechsel der Kantentechnik in Kurven oder im Formationsfahren) neue Dinge ausprobieren. Auch bei der Schulung von Lernenden mit wenig Erfahrung brachten sie ihr Wissen ein. Viele Aufgaben, die digital aufbereitet abends gezeigt wurden, sorgten für eine schöne Nachlese des jeweiligen Tages. Die Möglichkeit, abends in verschiedenen Spielrunden zusammenzusitzen, die Spiele der Handball-Herren am Fernsehen zu begleiten oder einfach die Erlebnisse des Tages zu besprechen, wurde gerne angenommen.
Eines der Highlights war der Rodelnachmittag, an dem es auf Leihschlitten immer wieder auf der mit 5 Kilometern längsten Rodelbahn im Skigebiet Klausberg ins Tal ging. Kein Vergleich zum Rodeln im Münsterländer Flachland.
Während dieser acht sonnigen Tage arbeiteten viele Schülerinnen und Schüler aus den unterschiedlichen Bildungsgängen immer wieder in verschiedenen Konstellationen auch in den Theoriephasen zum nachhaltigen Schneesport erfolgreich zusammen und erlebten eine schöne, intensive gemeinsame Zeit. So traten am Ende alle selbstbewusst und mit vielen positiven Eindrücken die fast 13-stündige Rückfahrt an.
Alle waren sich in der abschließenden Bewertung einig: „Das war eine gelungene SchneeExkursion!!“