Erfolgreiches Projekt „Wie funktioniert Deutschland“  in der Internationalen Förderklasse

Erfolgreiches Projekt „Wie funktioniert Deutschland“ in der Internationalen Förderklasse

Bild: Schülerinnen und Schüler der Klasse IFK1 mit den Innosozial-Mitarbeiterinnen Natasha Mercy und Olga Vasileiadou (2. u. 3. v. li.)

Die Schülerinnen und Schüler der Internationalen Förderklasse IFK1 haben am Integrationsprojekt „Wie funktioniert Deutschland“ teilgenommen. Durchgeführt hat es an unserer Schule wieder der Fachdienst Integration der gemeinnützigen Gesellschaft Innosozial. Den Schülerinnen und Schülern wurde ein breites Spektrum an Themen angeboten und sie haben viel Neues kennengelernt über wichtige gesellschaftliche und soziale Strukturen. Es gab beispielsweise Workshops zum Übergang von Schule und Beruf, Demokratie und Gleichberechtigung. Zusätzlich führten Ausflüge und Besuche zu lokalen Anlaufstellen im Sozialraum Warendorf, wie die Stadtbücherei, das Landgestüt Warendorf, eine Frauen- und Männerberatungsstelle sowie das Religio Museum in Telgte. Die Schülerinnen und Schüler hatten viele Fragen und haben auf jeden Fall von diesem Projekt profitiert. Abteilungsleiterin Carolin Herbst und Schulsozialarbeiterin Pia Thomaszick bestätigten den Mehrwert des Projekts als wertvolle Orientierungshilfe für die Jugendlichen aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern. Das Projekt wird durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und unterstützt Neuzugewanderte im Kreis Warendorf.

Projekt im Wirtschaftsunterricht: Waren erlebnisorientiert präsentieren

Projekt im Wirtschaftsunterricht: Waren erlebnisorientiert präsentieren

Bild: Schülerinnen der Klasse BW11A mit ihrem Entwurf für die Warenpräsentation

Dass modernes Visual Merchandising weit mehr ist als nur das bloße Auffüllen von Regalen, bewiesen die Schülerinnen und Schüler der Klasse BW11A der Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung am Paul-Spiegel-Berufskolleg. Im Rahmen eines Projektes mit kreativem Ideenwettbewerb im Wirtschaftsunterricht verwandelte sich das Klassenzimmer in ein Planungszentrum für Verkaufsstrategien. Die Aufgabe: Ein erlebnisorientiertes Verkaufsraumkonzept für die Modellfirma Deko4You zu entwickeln, das die Mitschüler nicht nur als Kunden, sondern als Gäste in eine inspirierende Wohnwelt entführt. Die beeindruckenden Ergebnisse wurden schließlich im „Markt der Möglichkeiten“ präsentiert.

Im Zentrum der Konzepte stand die Frage, wie die vielfältigen Dekorationsartikel von Deko4You – von modernen Wohnaccessoires bis hin zu saisonalen Highlights – emotional inszeniert werden können. Dabei wurde deutlich, dass die Atmosphäre bereits bei der Farb- und Lichtgestaltung beginnt. Diese visuelle Basis harmoniert eng mit der Wahl der Warenträger: Die gebastelten Modelle reichten von puristischen Regalsystemen bis hin zu dekorativen Präsentationstischen, die das Sortiment nicht nur halten, sondern wie auf einer Bühne präsentieren.

Ein entscheidender Faktor für den Erfolg im Handel ist die intuitive Führung des Kunden. Die BW11A analysierte hierfür die optimalen Laufwege und ordneten die Warenträger so an, dass ein natürlicher Fluss durch das Geschäft entsteht. Dabei lernten die Mitschülerinnen und –schüler während der Präsentationen, wie man verkaufsschwache Zonen durch geschickt platzierte „Hingucker“ aufwertet und verkaufsintensive Zonen – wie den Bereich rechts des Eingangs – für trendige Neuheiten nutzt. Auch die ergonomische Warenplatzierung wurde präzise geplant: Produkte in der umsatzstarken Sicht- und Greifzone erleichtern die Kaufentscheidung, während die Bückzone für Basissortimente genutzt wird.

Durch den Einsatz verschiedener Platzierungsstrategien, wie der Bildung von farblich abgestimmten Themenwelten, gelang es den Gruppen, die Artikel von Deko4You als Teil eines ganzheitlichen Lebensgefühls darzustellen. Abgerundet wurde die Raumplanung durch die strategische Wahl des Kassenstandorts. Dieser wurde als finaler Servicepunkt und Zone für spontane Impulskäufe definiert, um das Einkaufserlebnis positiv abzuschließen. Der „Markt der Möglichkeiten“ bot den Schülern eine ideale Plattform, um ihre Konzepte gegenseitig zu bewerten und voneinander zu lernen. Es wurde klar: Wer die Regeln der Warenpräsentation beherrscht, macht aus einem einfachen Ladenbesuch ein bleibendes Erlebnis.