Projektgruppe engagiert sich für Krankenhaus in Indien

Projektgruppe engagiert sich für Krankenhaus in Indien

Bild: Freuen sich über die ersten Spenden und einen Gewinn aus dem sozialgenial-hilft Förderfond: Schülerinnen der Projektgruppe und die Lehrkräfte Stefanie Roberts, Sylvia Sahl-Beck und Sabrina Grüter (v.li.n.re.).

Eine engagierte Projektgruppe des Paul-Spiegel-Berufskollegs hat sich zusammengefunden, um sich über den Unterricht hinaus sozial zu engagieren.

Die schulweite Gruppe besteht zurzeit aus 13 motivierten Schülerinnen und Schülern der Fachbereiche „Gesundheit und Soziales“ sowie den Lehrerinnen Sylvia Sahl-Beck, Sabrina Grüter und Stefanie Roberts. Ihr Ziel: Die Unterstützung der Erweiterung und des Aufbaus der Kinderstation des Mundakayam Medical Trust (MMT) Hospitals in Indien, zu dem es persönliche Kontakte gibt.

Bereits beim Tag der offenen Tür des Berufskollegs konnten die Schülerinnen und Schüler mit einem erfolgreichen Kuchenverkauf auf sich aufmerksam machen. Die köstlichen Backwaren fanden großen Anklang und am Ende des Tages konnte die Gruppe über 300 Euro an Spenden sammeln.

Dieses Engagement wurde nun mit einem weiteren Gewinn von 500 Euro belohnt. Das Projekt ist eines von insgesamt 17 sozialgenial-Projekten, die im Schuljahr 2025/26 aus dem sozialgenial hilft-Förderfonds der Werte-Stiftung Münsterland gefördert werden. Diese Initiative zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler zu ermutigen, sich sozial zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen.

„Wir sind überwältigt von der Unterstützung, die wir bisher erhalten haben“, sagt Lehrerin Stefanie Roberts: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie unsere Schülerinnen und Schüler zusammenarbeiten, um einen positiven Beitrag zu leisten.“

Auch die Schülerinnen und Schüler sind von der der guten Zusammenarbeit begeistert. Katharina Bruland (Jahrgangsstufe 12 des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit und Soziales mit dem fachlichen Schwerpunkt Pädagogik) findet es „sinnvoll, Projekte solcher Art anzugehen und mit Projektgruppen oder als Klasse mehr zusammenzuwachsen, indem man sich für Menschen einsetzt, die die Hilfe gut gebrauchen können.“

Die Projektgruppe plant, weitere Aktionen durchzuführen, um die Spendenaktion fortzusetzen und noch mehr Geld für die Kinderstation in Mundakayam zu sammeln. Die Schülerinnen und Schüler sind fest entschlossen, das Bewusstsein für die Herausforderungen, denen Kinder in ärmeren Regionen gegenüberstehen, zu schärfen und aktiv zu helfen.

Das Paul-Spiegel-Berufskolleg zeigt mit diesem Projekt, wie wichtig soziales Engagement in der heutigen Zeit ist. Die Schülerinnen und Schüler sind nicht nur Botschafter für ihre Schule, sondern auch für eine bessere Zukunft für Kinder in Not weltweit.

Landwirtschaftliche Ausbildungsklassen besuchten Futtermittelhersteller

Landwirtschaftliche Ausbildungsklassen besuchten Futtermittelhersteller

Die Schülerinnen und Schüler der Landwirtschaftlichen Mittel- und Oberstufe waren zu Gast bei Bröring (Haneberg & Leusing) in Schöppingen. Die Unternehmensgruppe gehört zu den größten Futtermittelherstellern Deutschlands. Nach einer kurzen Vorstellung des Unternehmens inklusive Verköstigung wurden die Auszubildenden von Johannes Schulze Hackenesch und seinem Team über die Werkstatt und die Getreideannahme bis ins Herz des Mischfutterwerks geführt. Die Verantwortlichen sind ständig auf der Suche nach motivierten Absolventen und Absolventinnen aus dem landwirtschaftlichen Bereich, so dass diese Betriebsbesichtigung auch berufliche Anschlussperspektiven eröffnete.

Blutspendeaktion am Paul-Spiegel-Berufskolleg Warendorf

Blutspendeaktion am Paul-Spiegel-Berufskolleg Warendorf

Bild: Die Schülerinnen und Schüler der Klassen FOSO1 und FOSO2 sorgten für einen gelungenen Ablauf der Blutspendeaktion.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen FOSO1 und FOSO2 der Fachoberschule Fachrichtung Gesundheit und Soziales haben gemeinsam mit dem DRK Blutspendedienst einen Blutspendetag am Paul-Spiegel-Berufskolleg organisiert und durchgeführt. Die dabei entnommenen Blutkonserven werden beispielsweise in Krankenhäusern für Operationen benötigt oder stehen schwerkranken Menschen zur Verfügung. Jeder Mensch kann durch einen Unfall oder eine lebensbedrohliche Erkrankung in die Lage geraten, auf Spenderblut angewiesen zu sein. In den Wintermonaten kommt es immer wieder zu Engpässen bei den Blutspenden, da mögliche Spender häufig an Infektionen leiden bzw. das Winterwetter die Spendenbereitschaft beeinflussen. Die Blutspendeaktion ist seit vielen Jahren ein wichtiges Projekt in der Fachoberschule. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten zunächst in Kleingruppen Informationen rund um die Blutspende, um sie dann beim Blutspendeinformationstag interessierten Mitschülerinnen und Mitschülern zu präsentieren. Durch gezielte Ansprache und Informationen konnte die Lerngruppe 71 Spenderinnen und Spender für die Blutspende gewinnen, darunter waren 34 Personen, die zum ersten Mal Blut gespendet haben. Viele Spenderinnen und Spender entschlossen sich spontan zur Blutspende. Insgesamt konnten 42 Blutkonserven gewonnen werden, da nicht allen Spenderinnen und Spendern Blut entnommen werden konnte, da leider nicht jeder Spendewillige Blut spenden darf, z.B. bei einem zu niedrigen Hämoglobinwert, einem bestehenden Infekt oder einem zu geringen Körpergewicht. Die Teilnehmenden konnten sich auch bei der WSZE (Westdeutsche Spenderzentrale) für die Datei für Knochenmark- und Stammzellenspende typisieren lassen. Die Typisierung erfolgt unkompliziert durch einen Rachenabstrich. Zur Belohnung erhielten alle Teilnehmenden einen Gutschein für die Cafeteria des Berufskollegs und eine kleine Präsenttasche. Die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule für Gesundheit und Soziales bekamen ein tolles Feedback von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des DRK und ein Präsent von Tobias Cartus vom Blutspendedienst West aus Münster.

Mit dem Kugelschreiber gegen Menschenrechtsverletzungen

Mit dem Kugelschreiber gegen Menschenrechtsverletzungen

Bild: Konrad Schoppmann von der Warendorfer Gruppe Amnesty International informierte über die Arbeit der Menschenrechtsorganisation

„Es braucht einen langen Atem, aber es lohnt sich.“ – mit diesen Worten warb Konrad Schoppmann von der Warendorfer Gruppe Amnesty International (AI) bei einer Veranstaltung am Paul-Spiegel-Berufskolleg für den Briefmarathon, der von der größten Menschenrechtsorganisation der Welt jährlich durchgeführt wird. Viele Schülerinnen und Schüler haben die Gelegenheit genutzt, sich zu informieren über den Ablauf der Hilfsaktion, bei der man durch das Schreiben an Regierungen und Behörden dabei mithelfen kann, dass Unrecht beendet wird. Mit der „Waffe Kugelschreiber“, so Konrad Schoppmann, werde Druck aufgebaut, ganz ohne Gewaltanwendung. Ein einzelner Brief könne noch ignoriert werden, hunderttausende aber nicht. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren von Fällen, in denen die Kampagne dazu beigetragen habe, Menschenleben zu retten, Gefangene freizulassen oder Anklagen zurückzuziehen. Auch Karten an die Betroffenen selber zu schreiben, damit sie sich nicht vergessen und ermutigt fühlen, ist eine Möglichkeit der Unterstützung. Jeder Fall werde von AI vorab sorgfältig auf Glaubwürdigkeit geprüft. Acht aktuelle Beispiele für Hilfe-Aufrufe, die Konrad Schoppmann genauer vorstellte, zeigten die Bandbreite der Themen und Schicksale, für die sich Amnesty International einsetzt. Die kritische Situation der Menschen im Iran wurde ebenfalls angesprochen. Die Schülerinnen und Schüler waren erkennbar berührt und stellten im Nachgespräch noch viele Fragen, bei denen es auch um die Klärung von möglichen Risiken bei der Teilnahme am Briefmarathon ging. Wer sich entscheiden konnte und wollte, unterzeichnete noch vor Ort die vorgefertigten Briefvorlagen oder formulierte persönliche, mutmachende Botschaften. Insgesamt sind 308 Unterschriften zusammengekommen. Und hier noch ein Nachtrag: Amnesty International hat sich im vergangenen Jahr mit einer Urkunde für die Beteiligung des Paul-Spiegel-Berufskollegs am Briefmarathon 2024 bedankt.

Digitaler Lernweg: Auszubildende sammeln Praxiserfahrung in DATEV

Digitaler Lernweg: Auszubildende sammeln Praxiserfahrung in DATEV

Theorie und Praxis stärker miteinander zu verbinden, das hat im Bildungsgang der Steuerfachangestellten Tradition. Auch in diesem Schuljahr konnten die Auszubildenden im Rahmen der „Finanzbuchhaltung-Praxistage“ und der „Praxistage Lohn und Gehalt“ ihre theoretischen Kenntnisse in einer realen Softwareumgebung (Datev e.G.) anwenden. Die fallorientierte Bearbeitung wurde durch einen Mix von Lehrkräften und Berufspraktikern begleitet. In diesem Zusammenhang danken wir den Kanzleiexperten Herrn Schröer (Finanzbuchhaltung-Praxistage) und Herrn Koch (Praxistage Lohn und Gehalt) sowie der Steuerberaterkammer Westfalen-Lippe als unseren Kooperationspartner.

Monika Hülsmann in den Ruhestand verabschiedet

Monika Hülsmann in den Ruhestand verabschiedet

Am Paul-Spiegel-Berufskolleg ist Monika Hülsmann in den Ruhestand verabschiedet worden. Mit der Lehrbefähigung für die Fächer Sport und Gesundheit unterrichtete sie seit 2004 vor allem in der Fachschule für Sozialwesen, der Fachoberschule für Gesundheit und Soziales und der Ausbildungsvorbereitung. Fortbildungen in der konfrontativen Pädagogik und Engagement im Beratungsteam der Schule, im Lehrerrat und im Team für die Studien- und Berufsorientierung ergänzten ihre unterrichtliche Tätigkeit. In einer kleinen Feier wurden die klare und konstruktive Haltung von Monika Hülsmanns gewürdigt und ihr großer Einsatz für das Kollegium und insbesondere die Schülerinnen und Schüler. Mit Herzlichkeit, Humor und einem Blick für ihre Potentiale sei Monika Hülsmann für viele junge Menschen eine wichtige Wegbegleiterin gewesen.