Alkohol und Jugendschutz im Einzelhandel

Alkohol und Jugendschutz im Einzelhandel

Schülerinnen und Schüler der EVU1 gemeinsam mit Sandra Bothe (vorne links) und Dirk Ackermann (hinten rechts)

Zum Ende des 1. Ausbildungsjahres besuchte die Arbeitsgruppe Suchtvorbeugung des Kreises Warendorf die beiden Unterstufen des Bildungsganges Einzelhandel. Da im Unterricht unter anderem der Verkauf von Alkohol an unterschiedliche Altersgruppen von Bedeutung ist, freuten sich die Auszubildenden über praxisnahe Informationen und Hintergründe zu diesem Thema.

Zunächst beschrieb Frau Katrin Diekhoff vom Amt für Kinder, Jugendliche und Familien des Kreises Warendorf die Wirkung von Alkohol im Allgemeinen und erläuterte besonders die Auswirkungen auf den menschlichen Körper.

Sandra Bothe von der Kreispolizeibehörde Warendorf thematisierte anschließend mögliche strafrechtliche Konsequenzen bei der Weitergabe von Alkohol an Jugendliche. Die Auszubildenden wussten schon, dass Alkohol nur an bestimmte Altersgruppen verkauft werden darf, wichtig war jedoch zu erfahren, dass man auch als Verkäufer bei Verstößen gegen dieses Gesetz strafrechtlich verfolgt werden kann.

Da es bei der Weigerung eines Verkäufers, einem Jugendlichen Alkohol zu verkaufen, durchaus zu Konflikten kommen kann, ging im Anschluss Dirk Ackermann, Stadtjugendpfleger der Stadt Sassenberg, auf mögliche Verhaltensmöglichkeiten in Konfliktsituationen ein. Selbstbewusstes und zugleich deeskalierendes Auftreten sei notwendig, um ein Aufschaukeln in der Situation zu verhindern, lernten die Auszubildenden.

Fest der Vielfalt am Paul-Spiegel-Berufskolleg

Fest der Vielfalt am Paul-Spiegel-Berufskolleg

Schülerinnen und Schüler bei einem Kooperationsspiel

Ein schöner Tag unter freiem Himmel mit Musik, Tanz und viel leiblicher Verpflegung aus verschiedenen Ländern:

Am 6. Juli 2017 fand am Paul-Spiegel-Berufskolleg ein „Fest der Vielfalt“ statt. Unter dem Motto „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ hat die Schülervertretung der Schule das Projekt organisiert und dazu herzlich die vier Internationalen Förderklassen des Berufskollegs eingeladen.

Durch verschiedene Kooperationsspiele wurde sich dem Ziel der Integration und des Kennenlernens genähert. Anschließend fand der Übergang in den „Festtag“ statt. Dieser wurde mit einem gemeinsamen Tanz eröffnet und mit Essen aus den unterschiedlichen Herkunftsländern abgerundet. Aus Sicht des Organisationsteams und der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler war das Fest ein großer Erfolg und soll in jedem Fall im kommenden Schuljahr wiederholt werden.

An der reich gedeckten Tafel, wurde sich gerne und viel bedient.

Erfolgsstory Ausbildungsvorbereitung

Erfolgsstory Ausbildungsvorbereitung

Die Klasse der Ausbildungsvorbereitung Vollzeit und Fachkräfte des Paul-Spiegel-Berufskollegs (obere Reihe von rechts nach links Stephan Graf, Schulsozialarbeit, Monika Hülsmann, Maren Ohde und Christian Pfeifauf, Lehrpersonal)

Stolz konnten die Schülerinnen und Schüler des Bildungsganges Ausbildungsvorbeitung ihre Abschlusszeugnisse entgegennehmen. Dabei erreichten auch in diesem Schuljahr die meisten ihr gestecktes Ziel. Für die insgesamt 45 Schülerinnen und Schüler aus zwei Teilzeitklassen und einer Vollzeitklasse  öffnet sich mit ihrem Abschluss das Tor zur Arbeitswelt bzw. die Möglichkeit, einen weiterführenden Bildungsgang zu besuchen. Theodoros Sapranidis steht für ein Beispiel: Er nutzte die Gelegenheit, während seines Jahrespraktikums an drei Tagen pro Woche ein mögliches Arbeitsfeld im metallverarbeitenden Bereich auszutesten. Daraus entwickelte sich dann eine der Erfolgsstorys: Theodorus freut sich, im Sommer in diesem Betrieb, dem ortsansässigen Metallbaubetrieb Graupe, seine dreijährige Ausbildung zum Metallbauer, Fachrichtung Konstruktionstechnik, antreten zu können. Auch einige andere Schülerinnen und Schüler aus diesem Bildungsgang beginnen zum neuen Schuljahr eine Ausbildung. Viele dagegen nutzen den Abschluss, einen weiterführenden Bildungsgang mit dem Ziel zu besuchen, einen höheren Schulabschluss zu erreichen oder um direkt auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. So gilt für viele: Die Erfolgsstory und damit auch das Lernen gehen weiter!


Den Sprung in die Berufsausbildung geschafft:  Theodoros Sapranidis (li. im Bild) und Ausbilder Axel Graupe

Datensicherheit und richtiges Benehmen

Datensicherheit und richtiges Benehmen

Nach dem Besuch der Leitstelle für den Feuerschutz und Rettungsdienst im Kreis Warendorf ging es für die Berufschülerinnen und -schüler zum Praxisunterricht in Restaurant-Etiquette

Am letzten Unterrichtstag des abgelaufenen Schuljahres besuchten die auszubildenden Industriekaufleute einer Unterstufenklasse des Paul-Spiegel-Berufskollegs die ständig besetzte Leitstelle für den Feuerschutz und Rettungsdienst des Kreises Warendorf. Begrüßt wurde die Klasse durch Nico Streffer, Disponent an der Leitstelle. Nach einer kurzen Einführung über die Struktur des Rettungsdienstes im Kreis Warendorf erfolgte die Besichtigung der Leitstelle selbst. Über 28.000 Einsätze allein im Rettungsdienst und ca. 2.100 Einsätze im Feuerschutz jährlich zeigen, wie wichtig dieser Knotenpunkt ist. Hier vereinigen sich Notrufannahme, Alarmierung, Einsatzlenkung und Dokumentation in einem System. Den angehenden Kaufleuten konnte angesichts der technischen Einrichtung wie Notruf- und Funkanlage sowie des Einsatzleitrechners mit den gespeicherten Daten über Straßen, Objekte und Einsatzmittel deutlich gemacht werden, dass Maßnahmen zur Datensicherheit nicht nur in ihrem Ausbildungsbetrieb überlebenswichtig sind.

Im Anschluss daran stand sicheres Auftreten im Restaurant und bei offiziellen Anlässen auf dem Lehrplan und dazu traf man sich im Hotel im Engel in Warendorf. Der Hausherr und Personaltrainer in Personalunion, Gerhard Leve, erläuterte zunächst am Übungstisch die grundlegenden Verhaltensweisen im Restaurant und vermittelte Kenntnisse von der Menü- und Getränkekunde über die Besteckfolge bis hin zur Dekoration. Bei dem nachfolgenden Dreigängemenü konnten die Auszubildenden dann ihre erworbenen Kenntnisse unmittelbar unter Beweis stellen. Im Anschluss fand die Übergabe der Unterstufenzeugnisse in einem für die Auszubildenden sicherlich besonderen Ambiente statt.

Besuch des Finanzamtes von Auszubildenden zum/zur Steuerfachangestellten

Besuch des Finanzamtes von Auszubildenden zum/zur Steuerfachangestellten

Die Unterstufe der Steuerfachangestellten

Die Unterstufe der Steuerfachangestellten besuchte gegen Ende des 1. Ausbildungsjahres das Finanzamt in Warendorf. Ziel dieses Besuches war es, den Auszubildenden einerseits Informationen über die Organisationsstruktur und die verschiedenen Abläufe innerhalb des Finanzamtes sowie bei der Bearbeitung von Steuererklärungen zu vermitteln und andererseits eine Verknüpfung von der berufsschulischen Theorie und der Praxis zu ermöglichen.

Zunächst erfolgte eine offizielle Begrüßung und Einführung durch den Ausbildungsleiter des Finanzamtes, Herrn Volker Herbarth. Anschließend vermittelten die Auszubildenden des Finanzamtes Warendorf einen ersten Überblick über den Aufbau des Finanzamtes und erläuterten die Bedeutung und Funktionen der unterschiedlichen Stellen und Sachgebiete innerhalb des Finanzamtes. Neben der Einkommensteuer-Veranlagung für Arbeitnehmer und Selbstständige existieren die Körperschaftsteuer-Veranlagung, die Betriebsprüfung, die Bußgeld- und Strafsachenstelle u.a Bereiche. Zwei weitere Auszubildende des Finanzamtes zeigten danach exemplarisch mittels einer PowerPoint-Präsentation den „Gang einer Steuererklärung – vom Eingang bis zum Bescheid!“.

In Kleingruppen zu dritt oder viert und begleitet von Azubis des Finanzamtes wurden jeweils verschiedene Bereiche des Finanzamtes besucht und Gespräche mit den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt, um deren Aufgaben und die Besonderheiten ihrer Tätigkeiten kennenzulernen.

Im Rahmen der Abschlussreflexion äußerten sowohl Herr Herbarth als auch die Auszubildenden der Steuerfachangestellten eine große Zufriedenheit über den Verlauf dieses Besuches und wünschen eine Fortsetzung dieser Kooperation.