Verbindung von Theorie und Praxis

Verbindung von Theorie und Praxis

Von rechts nach links: Fachlehrer Willy Korn, Ausbildungsleiterin Birgit Volmer, Mitarbeiter Daniel Dufton und Maik Högemann

Die Fachklasse der Industriekaufleute im 2. Ausbildungsjahr des Paul-Spiegel-Berufskollegs Warendorf führte eine Betriebsbesichtigung der Fa. BauschLinnemann in Sassenberg durch. Ziel dieses Betriebsbesuches und der damit verbundenen Gespräche war eine engere Verzahnung von Theorie und Praxis.

Nach der Begrüßung durch die Ausbildungsleiterin Birgit Volmer präsentierten die zwei Mitarbeiter Daniel Dufton und Maik Högemann die Unternehmensgeschichte und Konzernstruktur der Surteco SE, zu der die Fa. BauschLinnemann gehört. In dem darauffolgenden eineinhalbstündigen Betriebsrundgang wurden intensiv die Veränderungen und Optimierungen der Kommunikations- und Produktionsprozesse des Unternehmens in den letzten Jahren erläutert. Daniel Dufton und Maik Högemann verdeutlichten eingehend die enge Vernetzung der verschiedenen Unternehmensabläufe vom Auftragseingang über die Beschaffung, die Produktentwicklung in den Labors und Produktionsplanung sowie die Fertigung bis zur Betreuung der Kunden und den Service nach der Auslieferung der Produkte. Aufgrung der hohen Wettbewerbsintensität wird in den nächsten Jahren der Prozess der Digitalisierung in dem Unternehmen forciert, um neben einer kundenspezifischen Oberflächengestaltung auch eine individuelle und schnelle Auftragsabwicklung zu gewährleisten.

Die Schülerinnen und Schüler haben bei der Fa. BauschLinnemann einen weiteren Einblick in die Vielfalt industrieller Geschäftsprozesse bekommen und können diese Informationen mit den Gegebenheiten in ihrem Ausbildungsbetrieb vergleichen.

Junglandwirte zu Gast auf Gut Wilhelmsdorf

Junglandwirte zu Gast auf Gut Wilhelmsdorf

Die Schüler/innen des dritten Ausbildungsjahres von der landwirtschaftlichen Abteilung mit ihrer Lehrerin für Tierische Erzeugung Frau Caroline Abouzia-Döther (vorne rechts)

Kürzlich nahmen die angehenden Landwirtinnen und Landwirte des Paul-Spiegel-Berufskollegs, begleitet von den Fachlehrerinnen Frau Caroline Abouzia-Döther und Frau Karla Thielen, an einer interessanten Betriebsbesichtigung teil. Ziel der Unterrichtsfahrt war der Ausbildungsbetrieb des Mitschülers Henrik Gräwe: Gut Wilhelmsdorf, ein nach den Bioland-Richtlinien wirtschaftender landwirtschaftlicher Betrieb.

Der Unternehmer Ulrich Schumacher berichtet nach der Begrüßung kurz von der Geschichte seines Hauses: 1882 gegründet von Herrn Friedrich von Bodelschwingh als Arbeiterkolonie, um obdachlosen Männern Kost und Logis gegen Arbeit auf dem Feld und in den Stallungen zu verschaffen, wurde die ehemalige Einrichtung der Stiftung Bethel Mitte der Neunziger Jahre an die Berger & Schumacher GbR verpachtet.

Auf 330 ha Fläche wird ökologischer Anbau betrieben, eine aus etwa 220 Tieren bestehende Kuhherde bildet die Basis für weitere Unternehmenszweige: seit 1997 existiert die Hofmolkerei, die sich inzwischen zum lokalen Frischmilchversorger für Bielefeld und Umgebung entwickelt hat. „Unser Slogan lautet: Biomilch für Bielefeld“, so die Aussage von Herrn Ulrich Schumacher. Ergänzt wird der Betrieb durch eine Biogasanlage, die überwiegend von den Ausscheidungen des hofeigenen Rindviehbestandes „gefüttert“ wird.

Die interessierten Junglandwirte/innen erfuhren weiter, dass durch einen Hofladen und einen Biokistenservice (ca. 500 pro Woche) ein nicht unbeträchtlicher Teil der Versorgung der Bevölkerung mit Biolandware aus der Region sichergestellt wird.

Crash Kurs NRW – Realität erfahren. Echt hart.

Crash Kurs NRW – Realität erfahren. Echt hart.

Akteure und Organisatoren der Crash-Kurs Veranstaltung am Berufskolleg
1. Reihe unten, vlnr: Udo Lakemper (Schulleiter), Frau Berghoff (Mutter von Beate Berghoff), Beate Berghoff (Unfallbetroffene)
2. Reihe, vlnr: Sylvia Sahl-Beck (Koordinatorin des Projekts am Berufskolleg), Carola Krewerth (Verkehrsunfallprävention), Jens Schüsseler (Rettungsassistent), Richard Rauer (Verkehrsunfallprävention), Friedrich Vogelpohl (Notfallseelsorger)
3. Reihe oben, vlnr: Bodo Kowatz (Verkehrsunfallprävention und Moderator der Veranstaltung), Dr. Alexander Reich (Leitender Notarzt), Marc Westbomke (Polizeibeamter)

In der mit über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern vollbesetzten Aula des Paul-Spiegel-Berufskollegs konnte man eine Stecknadel fallen hören, als die Betroffenen der Rettungskette bzw. eines Unfalls von ihren sehr persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen berichteten. Die Bilder und Schilderungen gingen unter die Haut und waren „echt hart“.

Bei dem Projekt, das in Zusammenarbeit mit der Polizei am 13.12.2016 das fünfte Mal am Paul-Spiegel-Berufskolleg in Warendorf durchgeführt wurde, handelt es sich um eine Präventionskampagne für mehr Verkehrssicherheit vor dem Hintergrund der Tatsache, dass jugendliche Autofahrer unter 25 Jahren überproportional häufig in Unfälle verwickelt sind.

Mit Fotos, Filmen sowie den Berichten von Betroffenen aus dem Kreis Warendorf  wurde den Schülerinnen und Schülern aufgezeigt, wie Verkehrsunfälle verursacht werden und welche Folgen diese haben können. Ziel der Veranstaltung ist, die Jugendlichen emotional anzusprechen und ihre Sensibilität für ihr eigenes Handeln im Straßenverkehr zu erhöhen. Dies ist den Akteuren auf der Bühne eindrucksvoll gelungen. Als am Ende der Veranstaltung Frau Berghoff gemeinsam mit ihrer Tochter Beate, die als 19-Jährige einen schweren Verkehrsunfall erlitten hatte, zu den Jugendlichen sprach, da hallte der Appell „Nehmt jedem, der betrunken Autofahren will, den Schlüssel weg“ deutlich nach und stimmte nachdenklich.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Crash-Kurses NRW in der Aula des Paul-Spiegel-Berufskollegs

Kreativ muss man sein!

Kreativ muss man sein!

Lea Zumdick und Marie Fellmann (beide Schülerinnen der Jahrgangsstufe 13 des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit und Soziales) mit den kunstvoll gefertigten Accessoieres an dem Weihnachtsmarktstand in Telgte

In zahlreichen Abendstunden haben die Schülerinnen und Schüler der Jahrgansstufe 13 des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit und Soziales am Paul-Spiegel-Berufskolleg kunstvolle und sehr dekorative Weihnachtsaccessoires gefertigt, um sie gemeinsam mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern des Wirtschaftsgymnasiums auf dem Weihnachtsmarkt in Telgte und im Lehrerkollegium zum Kauf anzubieten.

Hier zeigt sich einmal ganz praktisch wie gewinnbringend (und das im wahrsten Sinne des Wortes) die Verknüpfung der Talente aus den beiden Beruflichen Gymnasien sein kann. Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler von sehr engagierten Eltern.

Das erwirtschaftete Geld fließt nun in die Abikasse, um die Abifeier, die die beiden Beruflichen Gymnasien 2017 das erste Mal gemeinsam feiern möchten, zu finanzieren. Kreativ muss man eben sein!

Studienfahrt der Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen nach Italien

Studienfahrt der Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen nach Italien

„Das hat sich wirklich gelohnt!“, so fasste eine der Schülerinnen die Erfahrungen der Fahrt zusammen. Nach der langen Busfahrt hatten 97 Schülerinnen und Schüler des Paul-Spiegel-Berufskollegs zusammen mit fünf Lehrerinnen und Lehrern eine Woche in Sirmione am Gardasee verbracht.

Die Schülerinnen und Schüler hatten sich schon in Deutschland intensiv auf die verschiedenen kulturell und beruflich orientierten Programmpunkte vorbereitet und konnten so gemeinsam Italien erkunden. Der sonnige Tag in Venedig war natürlich einer der Höhepunkte: Vor allem die abendliche Bootsfahrt mit Blick auf den erleuchteten Markusplatz bleibt sicher vielen in besonderer Erinnerung. Auch Verona mit seiner römischen Arena, dem Balkon der Julia und vielem mehr bot den Schülerinnen und Schülern bei herrlichem Wetter Gelegenheit, die italienische Lebensart zu genießen.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch in Pastrengo, wo alle mit großem Interesse zunächst den Kindergarten besichtigten und sich später im Altenheim über diese Einrichtungen des italienischen Sozialsystems informierten. Der Bürgermeister und der Pfarrer der Gemeinde begrüßten die deutsche Gruppe herzlich und freuten sich über den Besuch der vielen jungen Leute in ihrem kleinen Ort.
Alle bewunderten die liebevoll vorbereitete Darbietung der Kindergartenkinder und freuten sich über die herzliche Aufnahme im Altenheim von Pastrengo. Dort konnten alle feststellen, dass Musik verbindet: Das italienische „Fra Martino“ der italienischen Bewohner ergab mit dem deutschen „Bruder Jakob“ der Schüler und Schülerinnen einen gelungenen, gemeinsamen Klang.
Am letzten Tag wanderte die Gruppe in die verwinkelte Altstadt von Sirmione und staunte über die Grotten des Catull. Danach verabschiedeten sich alle von Italien mit einer Bootsfahrt über den wunderschönen Gardasee.

Alle bewunderten die liebevoll vorbereitete Darbietung der Kindergartenkinder und freuten sich über die herzliche Aufnahme im Altenheim von Pastrengo. Dort konnten alle feststellen, dass Musik verbindet: Das italienische „Fra Martino“ der italienischen Bewohner ergab mit dem deutschen „Bruder Jakob“ der Schüler und Schülerinnen einen gelungenen, gemeinsamen Klang.

Am letzten Tag wanderte die Gruppe in die verwinkelte Altstadt von Sirmione und staunte über die Grotten des Catull. Danach  verabschiedeten sich alle von Italien mit einer Bootsfahrt über den wunderschönen Gardasee.