Gute Mischung von Kulturprogramm und Freizeit

Gute Mischung von Kulturprogramm und Freizeit

Die Schülerinnen und Schüler der Unterstufenklassen HHBU1 und HHBU2 genossen ihre gemeinsame Studienfahrt

Unmittelbar nach den Osterferien ging es für die beiden Unterstufenklassen HHBU1 und HHBU2 der Höheren Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung und ihre begleitenden Lehrkräfte Gerrit Reinhard und Julia Sandknop auf eine Klassenfahrt nach Wassenaar in den Niederlanden. Während des fünftägigen Aufenthalts im Ferienpark Duinrell wurden unter anderem die Hauptstadt Amsterdam sowie die drittgrößte Stadt Den Haag besichtigt. Auf einer Grachtenfahrt erfuhren die Schülerinnen und Schüler interessante Fakten über die Geschichte Amsterdams. Insbesondere die historischen Stadtteile Amsterdams hinterließen bei allen einen „schiefen“ Eindruck. So wurden früher die Häuser auf Holzpfählen erbaut, die mit der Zeit vermoderten und daher für diesen „verzerrten“ Eindruck sorgen. Bei einer Stadtbesichtigung in Den Haag erkundeten die Schülerinnen und Schüler sowohl den Regierungssitz als auch den Königssitz. Ein Museumsbesuch der besonderen Art war schließlich eine 55minütige spektakuläre Reise durch den menschlichen Körper im Korpus-Museum in Oegstgeest.

Neben diesen Programmpunkten war es den Schülerinnen und Schülern wichtig, gemeinsame Abende zu verbringen. In ihren Bungalows wurde zusammen gekocht, gespielt und Musik gehört. Die Schülerinnen und Schüler resümierten, dass eine Mischung aus freizeitlichen Aktivitäten und kulturellen Sehenswürdigkeiten eine Klassenfahrt zu einem „Highlight“ im Schuljahr werden lässt.

Einblicke in Schmuggler-Tricks von gestern und heute

Einblicke in Schmuggler-Tricks von gestern und heute

Den weltweiten Handel am Beispiel des Schiffsverkehrs erkundeten die Auszubildenden der GAM1 mit ihren Lehrkräften Ansgar Ernst (ganz re.) und Nicole Lasthaus (2. v. re) auf ihrer Studienfahrt nach Hamburg

Nach ihrer Zwischenprüfung unternahmen die Auszubildenden der Mittelstufe der Groß- und Außenhandelskaufleute eine zweitägige Studienfahrt zur „Perle des Nordens“ in die Hansestadt Hamburg, um erlerntes Wissen aus dem Unterricht in der Praxis zu erleben.

Nach dem Bezug der Unterkünfte in einem Hostel in der Innenstadt und einer stärkenden Mittagspause erkundeten die Auszubildenden und ihre Lehrkräfte Nicole Lasthaus und Ansgar Ernst bei einer interessanten Hafenrundfahrt die Elbe und das dazugehörige Hafengebiet. Dabei ließ sich erahnen, welch große Rolle der Hamburger Hafen für den globalen Schiffsverkehr spielt. Den Rest des Tages hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, auch andere Seiten der facettenreichen Metropole zu erkunden.

Für viele war der Besuch des Hamburger Zollmuseums am folgenden Tag ein persönliches Highlight. Mithilfe einer sehr lehrreichen Führung durch die Ausstellungsräume veranschaulichte der Zoll seinen Zuständigkeitsbereich und die spannenden Tätigkeiten eines Zollbeamten. Anhand verschiedenster Ausstellungsstücke wurde auf interessante Weise gezeigt, wie kreativ Schmuggler heutzutage versuchen, Waren jeglicher Art an den Mann zu bringen. Wer noch etwas tiefer ins Detail gehen wollte, hatte zusätzlich die Möglichkeit, ein stillgelegtes Zollschiff von innen zu bestaunen.

Am Nachmittag des gleichen Tages ging es mit dem Zug wieder zurück ins Kleinstadtleben der Heimat. Das Fazit der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte: Ein fachlich bereichernder und kurzweiliger Trip in die Hafenstadt Hamburg.

Geschichte entdecken

Geschichte entdecken

Herr Dr. Ellermann und die Klasse der BW11A am Mahnmal auf dem ehemaligen Appellplatz des KZ

Vor Kurzem machten sich die Schülerinnen und Schüler der zwei Klassen der Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung gemeinsam mit Klassenlehrerin Frau Giese, Fachlehrer Herr Ruch und Bildungsgangsleiter Herr Steinbach mit dem Bus auf den Weg zur Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg in der Nähe von Paderborn.

Die dreitägige Studienfahrt verlief ganz nach dem Motto: Geschichte entdecken.

Ab 1933 plante Heinrich Himmler aus der ehemaligen Schlossanlage der Wewelsburg ein ideologisches Schulungszentrum für die Offizierselite der SS zu machen. Gleichzeitig wurde, um genug Arbeiter für die nötigen Umbauten zur Verfügung zu haben, das Konzentrationslager Niederhagen-Wewelsburg errichtet. Von den fast 4000 Gefangenen fanden mindestens 1285 Menschen durch grausamste Arbeitsbelastung bei mangelhaftester Versorgung, durch Schikane und Misshandlungen der Wachleute sowie durch willkürliche Exekutionen den Tod. Aus diesem Ort des Leidens wurde seit den 1980er Jahren eine Erinnerungs- und Gedenkstätte, die die Verbrechen gerade der SS aufdeckt und den Opfern eine würdevolle Erinnerung gibt.

Hier hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich in der Dauerausstellung zum Terror der SS mit den Mechanismen und Manipulationsstrategien eines faschistischen Regimes auseinanderzusetzen und auch die Verbindung zu den rassistischen Ansichten und Methoden der heutigen Neonazis zu ziehen.

Greifbar und lebensnah wurde die Geschichte durch die Teilnahme an einer Ausgrabung eines SS-Schießstandes sowie die Besichtigung der Überreste des ehemaligen Konzentrationslagers, wodurch die Vergangenheit in der Gegenwart deutlich wurde.


Die Ausgrabungen waren erfolgreich…


Herr Dr. Ellermann und die Klasse BW11B nach der erfolgreichen Ausgrabung

Eine vermutliche Schmiedezange als größtes Fundstück der eigenen Ausgrabungen

Nicht alles „Käse“ in Amsterdam

Nicht alles „Käse“ in Amsterdam

Zwischen Museumsbesuch und Käse-Verköstigung musste Zeit sein für ein Gruppenfoto: Die Oberstufen-Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Gesundheit und Soziales mit ihren Lehrerinnen auf Studienfahrt in Amsterdam

„Müssen wir wirklich ins Käsemuseum?“ Das war eine der häufigsten Fragen der Schülerinnen und Schüler aus vier Oberstufenklassen der Fachoberschule Gesundheit und Soziales des Paul-Spiegel-Berufskollegs Warendorf bei der diesjährigen Studienfahrt nach Amsterdam. Verschiedene Museumsbesuche – auch außerhalb Amsterdams – standen dabei im Mittelpunkt. Sie ermöglichten den Schülerinnen und Schülern z.B. eine interessante Reise mit allen Sinnen durch den Körper im Corpus Museum in Leiden.

Ein weiterer Höhepunkt der Studienfahrt war der Besuch des Anne-Frank-Hauses. Als beklemmend und bewegend wurde die Geschichte von Anne Frank sowie die Situation des jüdischen Mädchens im Hinterhaus-Versteck empfunden.

Die Stadt kennenlernen konnten die Schülerinnen und Schüler aus einer besonderen Perspektive bei einer abendlichen Bootstour durch Amsterdams zahlreiche Grachten. Ausgleich zu den Museumsbesuchen und der Reizüberflutung in der Stadt fand die Gruppe bei einem Besuch in Noordvijk am Meer.

Und nein, ins Käsemuseum mussten nicht alle. Aber diejenigen, die drin waren, konnten die bunten und vielfältigen Impressionen Amsterdams auch noch geschmacklich abrunden.

Stufenfahrt des Wirtschaftsgymnasiums nach Wien

Stufenfahrt des Wirtschaftsgymnasiums nach Wien

Die Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums in der UNO-City, Wien.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums erlebten in Wien eine Mischung aus südländischem Lebensgefühl, Kultur der Klassik und Moderne, internationalem Flair als UNO-Hauptstadt sowie urwüchsiger Umgebung in den Donau-Auen.

Es ging los mit der Erkundung der 1,8-Mio-Einwohner-Stadt, die von vielen großzügigen Boulevards und Plätzen und eindrucksvollen klassischen Prunkbauten geprägt ist.

Museumsquartier, Wien.

Daneben wurde aber auch beispielsweise beim Hundertwasserhaus das liebenswürdige und avantgardistische Wien sichtbar. Mehr als 200 Bäume sind auf Balkonen, Terrassen und Behältnissen an der Fassade des Hundertwasserhauses so eingepflanzt, das jeder Mieter aus einem Fenster seiner Wohnung „die Hand ausstrecken und einen Baum erreichen kann“.

Hundertwasserhaus, Wien.

Der Besuch des Schlosses Schönbrunn zeigte die luxuriöse Lebensweise der kaiserlichen Familie mit einem Hofstaat von ca. 1500 Personen, aber auch das „Eingeschnürtsein“ in die höfischen Zwänge. Am habsburgischen Hof galt noch das spanische Hofzeremoniell – auch für die berühmte Kaiserin „Sisi“. Von der Stunde, in der sie geweckt wurde, über die Morgenandacht bis zu den Mahlzeiten war alles festgelegt, ebenso was sie wann anziehen musste, mit wem sie zu reden hatte und ihre Besuche, die sie absolvieren musste. „Sisi“, die der Kaiser Franz Joseph sehr liebte, wurde mit ihrem Bild über die Ehe zitiert: „Die Ehe ist eine widersinnige Einrichtung. Als 15jähriges Kind wird man verkauft und tut einen Schwur, den man nicht versteht und dann 30 Jahre oder länger bereut und nicht mehr lösen kann.“

Schloss Schönbrunn, Wien.

Am Rand von Wien liegt die UNO-City, ein moderner Hochhauskomplex mit internationalem Status und eigener Polizei. Man verlässt also Wien und betritt eine Welt mit Menschen von allen Erdteilen. Wien ist neben New York, Genf und Nairobi der vierte zentrale Sitz der UNO und hat u.a. die Themenschwerpunkte Energie, Weltraum sowie die industrielle und nachhaltige Entwicklung. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, eine internationale Konferenz (eine von ca. 3500 pro Jahr) zu besuchen und erfuhren u.a., wie die Sprachenvielfalt bewältigt wird. Alle Wortbeiträge wurden simultan in die sechs Weltsprachen Englisch, Spanisch, Französisch, Arabisch, Russisch und Chinesisch übersetzt.

Der Ausflug zum knapp 30 km von Wien entfernten Nationalpark Donau-Auen stellte mit einer von sechs Rangern in Kleingruppen geführten Wanderung und einer Schlauchbootfahrt eine lehrreiche und sportliche Abwechslung dar. Die Ranger gehörten zur Kategorie der begeisterten Naturburschen und konnten einiges über die Fauna und Flora des Nationalparks erklären. Neben der Suche nach künstlichen Flussläufereiern am Kiesstrand, einer besonderen Moschus-Duftnote des sogenannten „Bibergeil“ sowie orientierungslos umherfliegender Hirschkäfermännchen, kam auch der Spaß z.B. bei Wasserschlachten mit den Schlauchbooten nicht zu kurz.

Kiesstrand im Nationalpark Donau-Auen, Wien.

Schlauchbootfahren im Nationalpark Donau-Auen, Wien.

Abgerundet wurde jeder Tag in perfekter mediterraner Atmosphäre warmer Sommerabende. Dabei wurde beispielsweise der Donaukanal zu einem beliebten Treffpunkt zum Picknicken, Palavern und Musikhören.

Donaukanal am Abend, Wien

Zum Schluss waren sich die Schülerinnen und Schüler darüber einig, dass die Stadt Wien mit ihrer Vielfalt und Lebensqualität auch zukünftig ein lohnendes Ziel beispielsweise für ein Europapraktikum, ein Studium oder einen Urlaubsaufenthalt sein wird.

Vielfältige Eindrücke auf Klassenfahrt nach Amsterdam

Vielfältige Eindrücke auf Klassenfahrt nach Amsterdam

Auf Amsterdam-Erkundung: Die beiden Unterstufen-Klassen der Höheren Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung mit ihren Lehrerinnen

„Interessant“, „vielseitig“, „schön“, „sehr spannend“, „eine große Stadt, in der man auch als Warendorfer schnell zurechtkommt“ – so bewertete die überwiegende Zahl der Schülerinnen und Schüler der  beiden Unterstufenklassen HHBU2 und HHBU3 des Paul-Spiegel-Berufskollegs Warendorf die niederländische Hauptstadt Amsterdam. Mit den begleitenden Lehrkräfte Yvonne Bender,  Alexandra Giese und Ruth Niehoff erkundeten sie eine Stadt, die für viele überraschende und auch aufregende Erfahrungen und Eindrücke bereit hielt.

Während einer Grachtenfahrt entlang imponierender Kaufmannshäuser und im Rahmen einer Stadtführung gab es  interessante Fakten und Geschichten zu Amsterdams politischer, sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung und Bedeutung. Der Besuch des Hauses an der Prinsengracht, in dem die ursprünglich aus Frankfurt stammende Anne Frank, ihre Familie und Freunde sich während des Zweiten Weltkriegs vor Verfolgung und Deportation durch die Nationalsozialisten zwei Jahre versteckt hielten, war ein besonderer Bestandteil des Klassenfahrtprogramms. Zeitdokumente wie handschriftliche Tagebuchaufzeichnungen von Anne Frank, von ihr an die Zimmerwände geklebte Zeitungsausschnitte oder die Bleistiftmarkierungen auf der Tapete, mit denen Otto Frank das Heranwachsen seiner beiden Töchter festgehalten hat, berührten auf besondere Weise. Eine Diamanten-Schleiferei vermittelte Einblicke in einen auch heute noch bedeutsamen Wirtschaftszweig der Niederlande.

In kleineren Gruppen besuchten die Schülerinnen und Schüler weitere selbstgewählte Angebote und Attraktionen der Stadt, um nach ihrer Rückkehr im Unterricht Wissenswertes und persönliche Eindrücke in Kurzvorträgen an die Klasse weiterzugeben. Spätestens bei diesen eigenständigen Unternehmungen erwies sich Amsterdam auch als außerschulischer Lernort für die Vertiefung fremdsprachlicher Kompetenzen: „Englisch muss gesprochen werden.“