Sporttag am Paul-Spiegel-Berufskolleg

Sporttag am Paul-Spiegel-Berufskolleg

Der erste Platz ging an die HHBU2.

Die Klasse HHGU1 der Höheren Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung mit dem Schwerpunkt Sport und Gesundheit hat zum Ende des Schuljahres einen Sporttag durchgeführt. 8 Klassen aus unterschiedlichen Bildungsgängen hatten die Gelegenheit, in 6 verschiedenen Disziplinen gegeneinander anzutreten. Es gingen Klassen der Berufsfachschule, der Höheren Berufsfachschule, der gymnasialen Oberstufe und der Ausbildungsvorbereitung an den Start. In Wettkämpfen wie Capture the Flag traten die BW11A gegen die HHBU2 an. Im Fangenkämpfte die HHMU1 gegen die GW12A. Beim Sikic Bondversuchte die HHBU2, die Schülerinnen und Schüler der IFK2/FFM abzuwerfen. Neben diesen sehr sportlichen Wettkämpfen mussten die Schülerinnen und Schüler auch ihre Geschicklichkeit und ihr Wissen unter Beweis stellen. Beim Wikingerschach behielt die GE11B gegen die BW11A die Oberhand und steuerte somit 20 Punkte ihrem Punktekonto bei. Ihre Geschicklichkeit mussten die Schülerinnen und Schüler auch beim Leitergolfzeigen, bevor sie abschließend ihr Wissen bei 10 Fragen in einem Quizabrufen mussten.

Nach teilweise sehr intensiv geführten Wettkämpfen, bei denen die Schülerinnen und Schüler Ausdauer und Können zeigten, gewann die HHBU2 vor der IFK2/FFM und der GE11A. Vom Förderverein des Berufskollegs wurden die Preisgelder in Höhe von 100 € (1. Platz), 75 € (2. Platz) und 50 € (3. Platz) zur Verfügung gestellt. Sie wurden im Rahmen einer Siegerehrung übergeben. Leider konnten nicht alle TeilnehmerInnen zum Fototermin anwesend sein.

Die IFK2/FFM freute sicher über Platz 2.

Sozial? Genial!

Sozial? Genial!

Die Schülerinnen und Schüler der GE12A und Klassenlehrerin Gisela Mersmann (6. v. l.) mit Erzieherinnen und Kindern der KITA Weidenkorb in Everswinkel

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse GE12A des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit und Soziales mit dem fachlichen Schwerpunkt Pädagogik am Paul-Spiegel-Berufskolleg haben sich im Rahmen des Service-Learning-Programms der Stiftung Aktive Bürgerschaft, das vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein- Westfalen unterstützt wird, sozialgenial an einem außerschulischen Lernort engagiert. „Die Projektidee, Planung und Umsetzung liegt dabei in der Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schülern“, hebt die Klassenlehrerin Gisela Mersmann hervor.

Mit unterschiedlichen Aktionen haben die Schülerinnen und Schüler die Attraktivität des Fahrzeugparcours in der Kindetageseinrichtung Weidenkorb in Everswinkel verbessert. Die Klassensprecher Kim-Sophie Lindart und Fabian Wachsmann erläutern das Ziel des Vorhabens: „Durch die Gestaltung eines Fahrzeugparcours mit Verkehrsschildern sollen die Kinder frühzeitig für Verkehrssicherheit sensibilisiert und der Spaß an Bewegung gefördert werden.“

Unter begeisterter Mitwirkung der Kinder wurden deren mitgebrachte Bobby-Cars und Roller in einer Waschstraße zunächst gründlich gesäubert und gewartet. Im Anschluss ging es an die Gestaltung der Verkehrsschilder. Durch das Engagement von Herrn Lindart, Vater von Kim-Sophie, der das Holzmaterial bereitstellte und den Zuschnitt der Verkehrsschilder mit technischem Know-how unterstützte, entstanden zahlreiche Verkehrsschilder, die die Schülerinnen und Schüler in der KITA mit selbst kreierten Schablonen farblich gestalteten. Anschließend konnten sich die Kinder auf einem Fahrzeugparcours mit Verkehrshindernissen erproben und nach erfolgreicher Bewältigung, von den Schülerinnen und Schülern erstellte „Führerscheine“, stolz entgegennehmen.

Hoch hinaus aus eigener Kraft

Hoch hinaus aus eigener Kraft

Zum Abschluss des vergangenen Schuljahres erlebten die Schüler der Internationalen Förderklasse IFK2 gemeinsam mit ihrem Sportlehrer Fabian Funk einen besonderen Tag im Big Wall Klettercentrum Münsterland in Senden-Bösensell. Das gesicherte Klettern in der Wand war für alle Schüler eine neue Erfahrung, wobei sie feststellen mussten, dass Klettern nicht nur Muskeln und Geschicklichkeit, sondern auch Konzentration und Vertrauen erfordert. Angeleitet von einem professionellen Trainer ging es nach einer Einweisung in das Sichern hoch hinaus. Sein Fazit: „Das ist eine sehr aufmerksame und interessierte Gruppe.“ Ermöglicht wurde dieser Ausflug vom Interkulturellen Treff Warendorf unter der Leitung von Stefan Molz (2.v.l.) Am Ende waren sich alle einig: „Es war ein toller Tag!“

Interkulturelles Fußballturnier der IFK 2 und der HTEO1

Interkulturelles Fußballturnier der IFK 2 und der HTEO1

Die neu zugewanderten Schülerinnen und Schüler äußern häufig den Wunsch, in Kontakt mit deutschen Jugendlichen zu kommen, was sich aber aufgrund der Sprachbarrieren oftmals als große Hürde erweist. Dass eine Verständigung aber auch ohne viele Worte möglich ist, zeigte sich beim 1. Interkulturellen Fußballturnier, das von der FSJlerin Diana Karpov organisiert wurde. Hoch motiviert kämpften die Schüler aus der Internationalen Förderklasse und der Oberstufe der Höheren Berufsfachschule Elektrotechnik in gemischten Teams um den Sieg. Dabei zeigte sich, dass Teamsport nicht nur Spaß macht, sondern auch soziale  Kompetenzen wie Teamgeist, Respekt, Toleranz und Fairness vermittelt. Im nächsten Schuljahr soll deshalb wieder ein Interkulturelles Fußballturnier stattfinden, dann vielleicht mit weiteren Klassen.

Obergerichtsvollzieherin beantwortet Fragen angehender Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten

Obergerichtsvollzieherin beantwortet Fragen angehender Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten

Obergerichtsvollzieherin Annette Averbeck mit den Schülerinnen der Oberstufe der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten

Annette Averbeck, Obergerichtsvollzieherin am Amtsgericht Warendorf, folgte einer Einladung der Oberstufe des Bildungsgangs der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten am Paul-Spiegel-Berufskolleg Warendorf zu einem Expertengespräch. Sie stand den Auszubildenden zu fachlichen Themen der Zwangsvollstreckung und auch zu ihrem spannenden und vielfältigen beruflichen Alltag Rede und Antwort. Direkt zu Beginn des Gesprächs stellte sie klar, dass hinter jedem Schuldner und jedem Zwangsvollstreckungsmandat immer ein menschliches Schicksal stehe. Jeder könne aus verschiedenen Gründen in diese Situation geraten, einen typischen Schuldner gebe es somit nicht. Es sei wichtig, dass neben einer für den Gläubiger erfolgreichen Pfändung vor allem immer auf eine für alle Beteiligten vertretbare Lösung hingearbeitet werde.

Durch ihre Erfahrungsberichte aus dem Berufsleben einer Gerichtsvollzieherin ge­lang es ihr, die anspruchsvolle rechtliche Materie verständlich und lebensnah zu ver­mitteln. Sowohl die Schülerinnen als auch die Fachlehrkräfte Romina Gonsior und Axel Schmidt freuten sich über die Bereitschaft der Expertin zum Gespräch. Eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis führt zu mehr Transparenz der oftmals komplexen, anspruchsvollen Themen des theoretischen Fachunterrichts und erhöht den im Lehrplan geforderten Berufsbezug. Annette Averbeck lobte die Klasse für ihr hohes Interesse am Thema und ermutigte die Schülerinnen für ihre weitere berufliche Zukunft.

Hilfreiche Praxistipps für erfolgreiche Ausbildungsplatzsuche

Hilfreiche Praxistipps für erfolgreiche Ausbildungsplatzsuche

Die Vertreter und Vertreterinnen lokaler Unternehmen wurden von Schulleiter Udo Lakemper (re.) und Lehrkräften des Paul-Spiegel-Berufskollegs zum letzten Baustein des Bewerbungsprojektes empfangen.

„Weiß jemand, was ein Assessment-Center ist?“, fragt der Auszubildende Steffen König die Schülergruppe, die seinem Vortrag über die Firmengeschichte seines Arbeitgebers und die Produkte des Unternehmens sehr konzentriert verfolgt hat. So richtig scheint sich niemand etwas darunter vorstellen zu können und schon hat er die Aufmerksamkeit der Zuhörer weiter auf seiner Seite. Mit seiner Ausbildungsleiterin Ingrid Westenhorst besucht er die Unterstufenklassen des Bildungsgangs Höhere Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung am Paul-Spiegel-Berufskolleg, um im Rahmen des jährlich stattfindenden Bewerbungsprojektes über den Beruf „Industriekauffrau/-mann“ und den Prozess der Gewinnung von neuen Auszubildenden zu informieren.

Steffen Königs Arbeitgeber ist die VEKA AG in Sendenhorst. Neben diesem Unternehmen waren der Kreis Warendorf (Kerstin Dühlmann, Alina Abeler), die Firmen Sanitop-Wingenroth GmbH & Co. KG (Manja Lange, Lena Holthaus), technotrans AG (Tina Wegmeth), CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH (Anja Claas), Knubel Serries GmbH & Co. KG (Thomas Serries, Julia Wüller) und die Komtax GbR (Meike Borgmann-van der Kooy) vertreten, um für verschiedene Berufe im kaufmännischen, steuerfachlichen und verwaltenden Bereich darzustellen, wie aus der Vielzahl der Bewerbungen ausgewählt wird und wie die optimale Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch aussehen sollte. Die Schülerinnen und Schüler erhielten außerdem individuelle Rückmeldungen zu ihren Bewerbungsanschreiben und Lebensläufen, die sie, zugeschnitten auf ausgewählte Ausbildungsberufe und Stellenanzeigen, im Unterricht angefertigt hatten.  Ausbildungsleiterin Ingrid Westenhorst machte deutlich: „Bei mehreren hundert Bewerbungen auf nur wenige Stellen zählt der 1. Eindruck. Man kann über gute Unterlagen selber steuern, ob man in den engeren Bewerberkreis kommt oder nicht.“ Falsche Rechtschreibung oder unentschuldigte Fehlzeiten sind hier kontraproduktiv. Über diese Tipps hinaus konnten die Schülerinnen und Schüler realitätsnahe Auswahlgespräche simulieren und lernten durch deren anschließende Auswertung, worauf es ankommt: Welche Körpersprache sollte ich beherrschen? Wie stelle ich Stärken und Schwächen dar? Wie erkläre ich mittelmäßige Noten? Wer sich bereits in den Probe-Gesprächen vorteilhaft präsentiert hat, könnte somit seinem Ziel, eine Ausbildungsstelle zu finden, ein gutes Stück näher gekommen sein.

Der direkte Kontakt mit den Unternehmensvertretern und -vertreterinnen war der Höhepunkt des mehrere Bausteine umfassenden Bewerbungsprojektes.„Das hat mir heute ganz viel gebracht“, resümierte einer der zukünftigen Absolventen der HBFS. Der Besuch der Experten aus lokalen Unternehmen sei, so Schulleiter Udo Lakemper, ein entscheidender Beitrag dazu, die Schülerinnen und Schüler bei der zunehmend schwierigeren beruflichen Orientierung zu unterstützen und die betriebliche Realiltät in die Schule hereinzuholen.