Verabschiedung in den Ruhestand

Verabschiedung in den Ruhestand

Nach 40 Jahren im Lehrerberuf wurde Hanno Bühren am Paul-Spiegel-Berufskolleg Warendorf von Schulleiter Udo Lakemper in den Ruhestand verabschiedet.

Im Jahr 1986 hatte Hanno Bühren den Dienst am heutigen PSBK angetreten. Neben dem Unterricht in den Fächern Volkswirtschaft, Physik und Mathematik prägten viele weitere Handlungsfelder seine berufliche Laufbahn: die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf, Aufbau- und Abteilungsleitung des Beruflichen Gymnasiums Schwerpunkt Wirtschaft, Mitaufbau des beruflichen Gymnasiums Gesundheit und Soziales, Leitung der Steuergruppe, Schulentwicklungsberatung, Moderatorentätigkeit und Trainer für Moderatorenqualifizierung waren einige der Schwerpunkte. Schulleitung und Kollegium würdigten das Engagement Hanno Bührens. Es hieß Abschied nehmen von einem durch seine Erfahrung, Kompetenz, Gelassenheit und Kompromissbereitschaft beeindruckenden Kollegen, Berater und Abteilungsleiter, der großen Wert auf Mitbestimmung und Partizipation gelegt hat. Hanno Bühren sieht mit einem „guten Gefühl“ auf seine Jahre als Lehrer zurück: „Das ist ein Beruf, der in hohem Maß identifikationsfähig ist, denn wir fördern junge Leute.“

Engagement für Amnesty International am Paul-Spiegel-Berufskolleg

Engagement für Amnesty International am Paul-Spiegel-Berufskolleg

Sarah Kaldewey und Sophie Kramer (von links) überreichten Peter Bloemen, Gruppensprecher der Warendorfer Gruppe von Amnesty International, 45 Postkarten an den iranischen Justizminister Ayatollah Larijani. Im Rahmen der europäischen Jugendinitiative „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hatten sich die Schülerinnen am Infotag des Paul-Spiegel-Berufskollegs für den 29jährigen Mohammad Reza Haddadi eingesetzt, der nach einem unfairen Prozess seit fast 14 Jahren im Todestrakt auf seine Hinrichtung wartet.

Euregio-Projekte am Paul-Spiegel-Berufskolleg

Euregio-Projekte am Paul-Spiegel-Berufskolleg

Schulleiter Udo Lakemper (v. re.) und Kolleginnen und Kollegen des PSBK empfingen acht Lehrerinnen und Lehrer des niederländischen Schulverbundes.

Nach dem erfolgreichen ersten gegenseitigen Kennenlernen von Lehrkräften des Paul-Spiegel-Berufskollegs und des ROC van Twente in Almelo im Dezember letzten Jahres fand jetzt der Gegenbesuch in Warendorf statt. Schulleiter Udo Lakemper und Kolleginnen und Kollegen des PSBK empfingen acht Lehrerinnen und Lehrer des niederländischen Schulverbundes. Sie erhielten einen Einblick in das System der deutschen Berufskollegs und insbesondere in die pädagogische Arbeit am PSBK. Im Rahmen des Treffens wurden vier Euregio-Projekte für die Bildungsgänge Erzieher, Fachkraft für Lagerlogistik, Kraftfahrzeugmechatroniker und Metallbauer entwickelt. Die ersten Projekte sollen bereits Ende des Schuljahres umgesetzt werden.

 

 

Aktuelle Möbeltrends

Aktuelle Möbeltrends

Von links: Lehrer Christoph Rösmann und die Auszubildenden der Tischler-Mittelstufe

Die Schülerinnen und Schüler der Tischler- Mittelstufe des Paul-Spiegel-Berufskollegs besuchten zusammen mit ihren Lehrern Jochen Alberts und Christoph Rösmann die Internationale Möbelmesse in Köln.

Die imm cologne ist mit rund 1.200 Ausstellern und 150.000 Besuchern aus 145 Ländern eine der weltweit größten Fachmessen für Möbel und Innenraumgestaltung.

Präsentiert wurden die neuen internationalen Möbel- und Einrichtungstrends und zahlreiche Innovationen. Dazu bot die Messe auch dem Design-Nachwuchs eine wirkungsvolle Plattform.

Die Schülerinnen und Schüler hatten ausgiebig Gelegenheit Produkte zu testen, sich über Beschläge zu informieren und erste Ideen für den Entwurf der Gesellenstücke zu sammeln.

Berufsbezogener Unterricht – Einblicke in Berufsfelder gewonnen

Berufsbezogener Unterricht – Einblicke in Berufsfelder gewonnen

Die Beteiligten der Lehrerfortbildung am Rochus-Hospital (v.l.n.r.): Matthias Schulte (Pflegedienstleiter St. Rochus-Hospital), Beate Rehbock, Dagny Küppers, Tobias Burghardt, Kristina Köhne-Ernst, Gisela Mersmann, Sylvia Sahl-Beck (Abteilungsleiterin Berufliches Gymnasium), Guido Verspohl, Fabian Funke, Christian Michel, Gertrud Wegener, Ulrike Eselgrim

Für ihre Schülerinnen und Schüler ist es fester Bestandteil der Berufsorientierung auf dem Weg zum Abitur, jetzt nahmen auch elf Lehrkräfte vom Paul-Spiegel-Berufskolleg die Möglichkeit zu einer Fortbildung am St. Rochus-Hospital in Telgte wahr. Bereits seit Jahren besteht zwischen dem Beruflichen Gymnasium für Gesundheit und Soziales mit dem fachlichen Schwerpunkt Pädagogik und dem St. Rochus-Hospital unter der Trägerschaft der Franziskus-Stiftung eine enge Kooperation. Dies bedeutet, dass für die Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe zwölf ein Besuch im St. Rochus-Hospital eingeplant ist, um die dortigen Berufsfelder zu erkunden und Einblicke in die Strukturen, Arbeitsweisen und Abteilungen zu erhalten. Daneben stellt das St. Rochus-Hospital jährlich mehrere Praktikumsplätze und freut sich besonders, Absolventen des Beruflichen Gymnasiums für eine Ausbildung oder ein Freiwilliges Soziales Jahr gewinnen zu können.

Die jetzt erfolgte Lehrerfortbildung hatte das Ziel, die Chancen einer solchen Kooperation noch gewinnbringender für die verschiedensten Unterrichtsfächer nutzen zu können. So zeigte sich Guido Verspohl, Lehrer des Wahlkurses „Kreatives Gestalten“, besonders beeindruckt von den Werkstätten auf dem Gelände und der therapeutischen künstlerischen Arbeit. Die wie zu Großmutters Zeiten eingerichtete Küche für geriatrische Patienten stieß auf besonderes Interesse bei den Lehrkräften für Gesundheit und Ernährung. Die Musiktherapie beeindruckte vor allem die Musiklehrerin, Ulrike Eselgrim. Es wurde diskutiert, inwieweit ethisch-rechtliche Fragen im Kontext der täglichen Arbeit für die Fächer Rechtskunde und Religion interessant sind.

Eingeleitet wurde der Besuch mit einem sehr engagierten Vortrag durch den Pflegedienstleiter Matthias Schulte, der die Möglichkeiten der therapeutischen Behandlung im Hause erst allgemein, dann an einem filmischen Fallbeispiel aufzeigte. Besonders hervorgehoben wurde dabei das starke Ineinandergreifen der verschiedenen Kompetenzen im Haus, das Miteinander und die gegenseitige Achtung der Berufsgruppen sowie das von christlichen Wertvorstellungen geprägte Leitbild des Hauses. Nach einem regen Austausch darüber schloss sich ein Rundgang über das Gelände an, von dem die beeindruckten Lehrerinnen und Lehrer vielfältige, informative und interessante Eindrücke für ihren berufsbezogenen und praxisorientierten Unterrichtsalltag  mitnehmen konnten.

Nach einem herzlichen Dank an Matthias Schulte für die gewährten Einblicke in das therapeutische Angebot des St. Rochus-Hospitals durch die Initiatorin des Projektes, Gisela Mersmann, folgen nun die Überlegungen, wie der Berufsbezug im Beruflichen Gymnasium für Gesundheit und Soziales mit dem fachlichen Schwerpunkt Pädagogik sowohl auf Unterrichts- als auch auf Bildungsgangebene noch professioneller ausgeschärft werden kann, um den Schülerinnen und Schülern in der dreijährigen gymnasialen Oberstufe eine passgenaue praxisnahe Berufsorientierung zu ermöglichen, so die Abteilungsleiterin Sylvia Sahl-Beck.

Fortbildung „Kollegiale Praxisberatung“

Fortbildung „Kollegiale Praxisberatung“

Am Berufskolleg in Beckum fand eine Fortbildung zur kollegialen Praxisberatung statt. Als Moderator stellte Herr Gräf von der B.A.D. einer Reihe von interessierten KollegInnen ein Modell zur kollegialen Praxisberatung vor. Besonders erfreulich war dabei auch die Kooperation zwischen den BKs aus Ahlen, Beckum und Warendorf. Die Kolleginnen Anna-Lena Sturm und Alexandra Giese aus Warendorf und drei KollegInnen aus Ahlen ergänzten die Gruppe von 5 KollegInnen aus Beckum.

Moderator Gräf erwies sich im Laufe des Vormittags als fachkompetenter Moderator, der ganz ohne Powerpoint und digitale Hilfsmittel zunächst einen tieferen Einblick in die Theorie lieferte. Die vorgestellte Methode bietet Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit, Probleme, offene Fragen aber auch aufgestauten Frust aus dem Schulalltag konstruktiv zu verarbeiten. So werden im Kreis der Teilnehmer Rollen vergeben, um dann einen ausgewählten Fall nach einem festen Schema zu bearbeiten. Am Ende der Beratung sollten sich im Idealfall für den Fallgeber neue Perspektiven auftun, die bei der Problemlösung behilflich sein können. Moderator Gräf beschränkte sich im zweiten Teil der Fortbildung darauf, den vorgetragenen und diskutierten ersten Fall kritisch zu begleiten.

Am Ende der Veranstaltung äußerten sich die TeilnehmerInnen durchweg positiv bis begeistert. Alle teilnehmenden KollegInnen äußerten die feste Absicht, an ihren Schulen eine Gruppe von KollegInnen zu installieren, die sich bei Bedarf regelmäßig trifft.